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Partner sein – eine Bilanz aus Anlass diverser Jubiläen

Partner Sein Afrika

Das Christkatholische Hilfswerk Partner sein ist 51 bzw. 62 Jahre alt und seit 30 Jahren Teil der ökumenischen Kampagne, zusammen mit Fastenaktion und HEKS. Seit 20 Jahren unterstützen die anglikanischen Kirchgemeinden in der Schweiz das Hilfswerk und seit 20 Jahren besteht auf internationaler Ebene die IAKDM (Internationale Altkatholische Diakonie und Mission).

Ein erster Schritt zur Gründung eines Hilfswerks wurde an der Session der Nationalsynode 1961 gemacht. 1972 beschloss die Nationalsynode die Schaffung einer «Zentralstelle für Mission, Entwicklungs- und Katastrophenhilfe». Ausgehend von einem Vorstoss des Verbandes der christkatholischen Frauenvereine (VCF) und der Kirchgemeinde Baden-Brugg mit ihrem damaligen Pfarrer Christoph Schuler, wurde die Hilfswerkssammlung 1991 in die Fastenzeit verlegt. Damit wurde es möglich, gleichzeitig und zusammen mit den beiden Schwesterkirchen öffentlich wirksamer in Erscheinung zu treten und gemeinsam zu sammeln. Das Hilfswerk erhielt den neuen Namen Partner sein und ein neues Logo. Die prägende Figur in den ersten Jahrzehnten des Hilfswerks war bis 1998 dessen erster Präsident, Pfr. Franz Murbach.

Partner sein im Inland

Partner sein hat viele Partner in der Schweiz. Neben der Ökumenischen Kampagne sind dies die christkatholischen und die anglikanischen Kirchgemeinden, sowie diverse Institutionen wie Solidarität neue Welt, Latitude 21 oder der Weltgebetstag.

Die Ökumenischen Kampagnen sind wichtig für die Mittelbeschaffung zur Finanzierung der Projekte. Sie sind aber auch wertvoll, weil sie jedes Jahr mit dem Fastenkalender eine grosse Zahl von Haushalten erreichen. Einer weiteren Öffentlichkeit in der Schweiz wird mit Plakaten die ökumenische Zusammenarbeit der drei landeskirchlichen Werke aufgezeigt und deren gemeinsamer Einsatz für Anliegen wie die Klima- oder Geschlechtergerechtigkeit, das Recht auf Land und Nahrung. Die Zusammenarbeit in den Kampagnen ist sehr gut. Partner sein wird auf Augenhöhe behandelt, auch wenn wir das kleinste Hilfswerk sind. Wir beteiligen uns in verschiedenen Gremien an den Vorbereitungsarbeiten der jeweiligen Kampagnen. Die Zusammenarbeit wurde 2003 in einer Vereinbarung geregelt. Die Kampagnen unterstützten Projekte aus verschiedenen Ländern, in denen Partner sein aktiv ist. Die Wahl der Projekte erfolgt stets in Anlehnung an das jeweilige Kampagnenthema.

Drei Beispiele:

  1. Kampagne 2007: «Wir glauben, Arbeit muss menschenwürdig sein» in Hongkong mit dem Projekt, Hausangestellten zu ihrem Recht zu verhelfen.
  2. Kampagne 2015: «Rezepte fürs Leben und Überleben» mit dem Projekt «Flechten» auf den Philippinen.
  3. Kampagne 2020: «Ich ernte, was ich sähe» mit dem Projekt eines Traktors für die Ordensschwestern in Sayuni, Tansania.

Eine weitere wichtige Partnerschaft ist diejenige mit den anglikanischen Kirchgemeinden in der Schweiz. Seit 20 Jahren beteiligen sie sich an der Sammlung während der Fastenzeit und stellen ein Mitglied der Kommission von Partner sein. Die Zusammenarbeit ist wichtig, weil wir in Afrika fast alle Projekte gemeinsam mit der anglikanischen Kirche realisieren.

Partner sein im Ausland

Jedes Jahr werden rund 30 bis 35 Projekte in Afrika, Asien und im Nahen Osten unterstützt mit einem jährlichen Budget von 200‘000 bis 250‘000 Franken. Dutzende von Schulen und Kindergärten wurden gebaut, Gesundheitszentren, Kirchen und Pfarrhäuser. Rund 100 Wasserprojekte wurden realisiert, diverse Gesundheits- und Energieprojekte unterstützt, Traktoren, Ambulanzen, Boote, Motorräder und Hunderte Nähmaschinen beschafft. Tausende von Schülern wurden unterstützt und immer wieder musste Katastrophenhilfe geleistet werden. Waren es zu Beginn vermehrt Projekte im südlichen Afrika (Südafrika, Transkei, Botswana, Angola, Mosambik), so liegt der Schwerpunkt mittlerweile in der DR Kongo und in Ostafrika (Uganda, Tansania, Südsudan, Sambia). In Asien sind es seit Jahrzehnten die Projekte auf den Philippinen in Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Philippinischen Kirche IFI. Bis 2010 wurden auch Projekte in Osteuropa unterstützt; heute läuft diese Unterstützung über einen Fonds der Internationalen Bischofskonferenz (IBK).

Am 5. Dezember 2023 feiert Partner sein anlässlich der jährlichen Generalversammlung die Jubiläen der ökumenischen Kampagne und der Zusammenarbeit mit den anglikanischen Gemeinden. Wir schauen zurück auf die geleistete Arbeit und hoffen, möglichst viele Partner und Ehemalige sowie interessierte Spenderinnen und Spender in Bern begrüssen zu dürfen.

Beatrice Reusser
Projektleitern Afrika

Einladung zur Jubiläums-Jahresversammlung

Save the date!
Dienstag, 5. Dezember 2023
14.30 Uhr, in Bern

Christkatholischer Kirchgemeindesaal
Kramgasse 10
1. Stock

Weitere Infromationen finden sich auf der Website von Partner sein.