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Party, Fest und Feiern

Chrisola 1 1 Wanderung Rgb

Das ChriSoLa 1/2023

Es ist ein weiterer Sommer auf der Mörlialp, an dem das Chrisola im Christkatholischen Jugendhaus stattfindet. Schon mein Vater und mit ihm viele andere Eltern von aktuellen Teilnehmer:innen und Leitenden besuchten das zweiwöchige Käferfest.

Ganz in diesem Sinne war unser Lagerthema heuer «PARTY». Jeden Tag feierten die Kinder mit uns ein anderes Fest. Sei es eine Ostereisuche am Sonntag oder ein Windliechtli-Umzug verbunden mit Süssigkeiten-Jagd in der Nacht von Halloween, Wichteln an Weihnachten oder eine Beach Party am Sarner See. Das Chrisola bietet seinen Teilnehmenden im zweiwöchigen Fest kreative ­Spiele, Freundschaften aus der ganzen Schweiz und ein unvergessliches Erlebnis. Trotz Panne auf der Hinreise, doppeltem Stromausfall am Abend des Geburtstagsfests (Mittwoch, 12. Juli) und gelegentlichen Regenschauern geniessen wir die gemeinsame Zeit. Glenn Nolan und in der ersten Woche noch Sonam verwöhnten uns mit gutem Essen, wie zum Beispiel Raclette am Ostersonntag und stärkende Älpler Makronen nach der Wanderung zur Rodelbahn Sörenberg.

Dieses Jahr hatten wir bezüglich Verletzungen besonders Glück: Ausser dem gelegentlichen Sonnenbrand auf den Ohren oder Schürfungen am Knie vom Fussball-Tor-Jubeln blieben alle heil und gesund. Auch schienen die Kinder dieses Jahr das Heimweh zu Hause gelassen zu haben. Kein einziges Mal mussten wir ein Kind trösten, woraus wir schliessen, dass sich alle wohl fühlten. Nicht nur daran erfreuten wir uns, sondern besonders stolz machten uns die Besuche von ehemaligen Teilnehmenden, welche noch zu jung zum Leiten sind. Es ist ein Ehrenzeugnis, dass die Jugendlichen uns besuchen und ein oder zwei Tage bleiben, um auch an der berühmten Disco von DJ-Panda (Michaël Droz-dit-Busset) mitzutanzen und mit Nolans diversen Mocktails auf eine gute Zeit anzustossen.

Auch dieses Jahr bekam unser Leiterteam wieder neuen Zuwachs: Hanna und Diego, die selbst lange auf der Teilnehmerliste standen, können ab jetzt ihre Lagererfahrungen weitergeben und damit den Kindern eine schöne Zeit bieten. Die lange Tradition des Christkatholischen Sommerlagers ist etwas, worauf wir stolz sind. Doch schon seit einigen Jahren ist die Organisation zunehmend schwer. Einerseits ringt unser Team jedes Jahr um Teilnehmende aus der Westschweiz, damit das Chrisola 1 ein bilinguales Lager bleibt und es eine ausgeglichenere Verteilung zwischen französisch- und deutschsprechenden Kindern geben kann. Zudem verabschiedet sich das Chrisola dieses Jahr von vielen Leitenden, welche so manchen Sommer für Spiel, Spass und Freude sorgten: von Melody, Michaël und von mir. Somit bleibt dem Chrisola ein kompetentes, wenn auch junges Team. Neuleiter sind herzlich willkommen, egal ob sie bereits Lagererfahrung haben oder sie gerne hätten. Nun wäre es an der Zeit, die Tradition, dass die Kirche das Chrisola aktiv unterstützt, wieder einzuführen. Mindestens am Sonntag zur Andacht sollte eine geistliche Person das Chrisola besuchen, wenn nicht ganze zwei Wochen Begleitung bieten.

Auch ist es schwer, Köch:innen zu finden, welche sich für diese Zeit engagieren und die hungrigen Kinder im Lager verköstigen. Somit wären wir, die Alt-Leiter vom Chrisola 1, froh um mehr Werbung in den Kirchgemeinden und deren Unterstützung. Damit in Zukunft noch lange Kinder von überall aus der Schweiz sich auf der Mörlialp treffen und gemeinsam eine unvergessliche Zeit mitgestalten und erleben dürfen. Und wer weiss, vielleicht finden meine Kinder ja auch mal meine Unterschrift in den alten Gästebüchern?

In diesem Sinne verabschieden wir uns von und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die wir in unserer Zeit kennengelernt haben und die unsere Leben berührt haben. Jeder Koch, jede Köchin, welche dafür sorgte, dass wir sowohl mit den Kindern als auch beim Leiterplättli gut versorgt waren. Jede leitende Person, egal ob neu oder alt, die mit uns vierzehn Tage durch dick und dünn ging. Alle Eltern, die uns Jahr für Jahr ihr Vertrauen schenken und ihre Kinder immer wieder in unsere Obhut geben. Jede einzelne Teilnehmerin und Teilnehmer, welche ihre ganz eigene Farbe ins Lager brachte. Wir kommen euch besuchen! Danke für alles. Merci pour tout.

Livia Suter

Falschi Johreszyt für Schnitzelbängg


Am Donnstig hämmer Halloween gfiert
Unds Ässzimmer mit Liechtli dekoriert.
Aber vorher isch de Mörligeist cho
und het sin Huffe ufem WC-rand hinterlo.
Nit nur dr Mörligeist het uns bsuecht,
au dr Basti het uns ufgsuecht S’Nomittagsprogramm isch e Glendspyl gsi dört hets sehr vieli Ghostbusters geh.
D’Leiter hän uns ins Bett gleggt
aber noch 45 Minute wider ufgweggt.
NACHTWANDERIG hän sie gschraue
Aber numme für die wo sich traue
Uf dr Nachtwanderig hän mir Geister gsuecht und au d`Ostschwyzer Moffia bsuecht.

Erin Curran, Samina Sherpa, Valentina Stocker