Header

Hauptnavigation

Plattform jugend: Jugendskilager 2025 Mörlialp – Was bleibt nach einer Woche auf der Mörlialp?

Christkatholisch Chrisola 2025

Am 27. Dezember 2025 machten sich 16 Teilnehmende und vier Leitende beim Skilager auf den Weg «In 7 Tagen um die Welt».

Von Lea Palmer

Der Nachtflug mit Lager Airways begann am Mörlialp-Airport (MAA) und sollte am ersten Stopp der Reise, Kailua-Kona auf Hawaii (KOA) enden. Der Start war ruhig, und nach den Sicherheitseinweisungen und der Verpflegung durch die Flugbegleiterinnen machten sich die Passagiere bereit für die Nachtruhe.

Am frühen Morgen kam es, aufgrund eines Pilotenfehlers, zu Komplikationen. Das Flugzeug musste notlanden und durch das Board-Personal evakuiert werden. Alle Passagiere konnten wohlbehalten durch die Notausgänge nach draussen gebracht werden.

Gestrandet in der Wildnis

Leider war unklar, wo sich Crew und Passagiere nun befanden, und so hatten sie in den nächsten Tagen damit zu tun, Kontakt zur Aussenwelt herzustellen, um gerettet zu werden. Zunächst wurde die Verpflegung gesichert, die beim Aufprall verloren gegangen war und im Wald gefunden werden musste. Dann galt es, Sendemasten zu bauen und Stromquellen zu konstruieren. Schliesslich war es möglich, erste Morsenachrichten zu verschicken und zu empfangen. Zu guter Letzt wurde ein Funkgerät gefunden und wieder in Betrieb genommen, was eine Rettung aller Passagiere und der Crew ermöglichte.

Gemeinschaft, Erlebnisse und Erinnerungen

Während des Tages vertrieben sich die Passagiere die Zeit mit Ski- oder Snowboardfahren (ein Glück, war die Ausrüstung nicht verloren gegangen!). Diejenigen, die keine Begeisterung für Wintersport hatten, widmeten sich Strick- oder Häkelprojekten oder einem guten Buch. Ein besonderes Highlight war der Beginn des neuen Jahres, der am 1. Januar um 00.00 Uhr gebührend mit Wunderkerzen, Lagerfeuer und Getränken gefeiert wurde. Am 2. Januar kehrten alle wieder wohlbehalten zum Mörlialp-Airport zurück.

So viel zur Geschichte, zum Rahmenprogramm, zum Entertainment. Aber was nimmt man mit aus einer Woche Skilager? Wahrscheinlich nicht, dass Sendemasten aus Spagetti und Marshmallows nicht besonders gut halten, oder dass es aufregend ist, um 7.30 Uhr mit Sirene geweckt zu werden und durchs Fenster nach draussen steigen zu müssen.

Es ist das, was dahintersteckt – das Sich-Kennenlernen bei Spielen; das gemeinsame Lachen, auch wenn etwas mal nicht funktioniert; das Man-selbst-sein-Dürfen; das Aufeinander-Aufpassen und Aufeinander-Achten auf der Piste, im Lagerhaus und beim Zusammensein; das Füreinander-Einstehen, wenn es notwendig ist; das Sich-nicht-so-ernst-Nehmen beim Bunten Abend oder auch sonst; das Freundschaften-Schliessen über das Lager hinaus; und hoffentlich auch das Sich-Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ein paar ergänzende Rückmeldungen der Teilnehmenden:

«Gute Gemeinschaft»

«Ich habe viele coole Emotionen erlebt und auch die Zeit sehr cool verbracht.»

«tolerante und akzeptierende

Gemeinschaft»

«… ich habe viele coole Leute kennengelernt. Es hat mir sehr gefallen und ich glaube, das war nicht mein letztes Mal.»

«Trotz wenig Schnee noch Spass.»

«Guter Mix zwischen Freiheit und ­Restriktion am Abend.»

«Tolle Atmosphäre«