Coronavirus



Die aktuelle Situation (Coronavirus) hat starke Auswirkungen auf das Gemeindeleben und grundsätzlich auf die kirchlichen Veranstaltungen in Allschwil und im Birsigtal.
 
Im Moment sieht die Situation folgendermassen aus:

  • Der Religionsunterricht fällt mindestens bis 30. April aus.
  • Die Gottesdienste fallen mindestens bis 30. April aus.
  • Spital- und Heimbesuche sind im Moment nicht mehr erlaubt.
  • Auf Hausbesuche muss im Moment leider verzichtet werden.
  • Bitte kontaktieren Sie Pfrn. Liza Zellmeyer oder Pfr. Thomas Zellmeyer aber jederzeit, falls Sie einen Besuch brauchen. Sie werden dann abklären, ob und in welchem Rahmen ein solcher allenfalls möglich wäre. Jederzeit stehen die Pfarrpersonen für Telefongespräche zur Verfügung.
    Wählen Sie die Nummer 061 483 92 25 und hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer. Die Nachricht erreicht das Pfarrteam per Mail zu Hause, und Pfarrer oder Pfarrerin werden so rasch als möglich zurückrufen. Die Nachrichten gelangen nur an die Pfarrpersonen.
    In Notfällen erreichen Sie sie auch unter der auf dem Telefonbeantworter angegebenen Notfallnummer. Sie können das Pfarrteam natürlich auch per Mail erreichen (siehe „Kontakte„).
  • Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte dem AWB, unserer Webseite und dem Christkatholisch.
    Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie das Pfarrteam jederzeit an.

 
Grundsätzlich:
Bitte beachten Sie die Massnahmen, die der Bund erlassen hat und die zwingend sind:

  • Wenn immer möglich, bleiben Sie zu Hause.
  • Gehören Sie einer Risikogruppe an (Alter über 65, chronische Erkrankungen, Lungen- und Herzerkrankungen, Einnahme von Immunsuppressiva, Immunschwäche, Diabetes, Krebserkrankung), dann müssen Sie unbedingt zu Hause bleiben.
    Meist wird in der Nachbarschaft angeboten, dass jemand, der nicht einer Risikogruppe angehört, für Sie die Einkäufe erledigen kann.
    Halten Sie aber auch zu diesen Personen den Abstand von 2 Metern ein, übergeben Sie das Geld nicht direkt, sondern legen Sie es an einem geeigneten Ort parat.
  • Verzichten Sie jederzeit auf Handschlag und Umarmung.
  • Allfälliges Husten und Niesen nur in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch.
  • Waschen Sie die Hände wann immer möglich.
  • Halten Sie einen Abstand von 2 Metern konsequent ein.
  • Meiden Sie wenn möglich den öffentlichen Verkehr.
    Falls Sie unterwegs sein müssen, gehen Sie zu Fuss oder benutzen Sie das Velo oder Auto.

 

Wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass bei einer Erkrankung nicht nur die Schwere der Symptome gefährlich ist, sondern auch die Überlastung der Spitäler in den nächsten Wochen zunehmen und zum grossen Problem werden wird. Das heisst, dass nicht nur Corona-Erkrankte, sondern auch andere Menschen (z.B. Krebserkrankte, chronisch kranke Kinder, Unfälle etc.) nicht mehr behandelt werden können und es so zu weiteren Todesfällen kommen kann.
 
Es ist uns sehr bewusst, dass gerade in der jetzigen Situation Gottesdienste speziell wichtig und kraftspendend wären. Die momentane Situation bringt eine Pfarrperson und die Kirche deshalb in einen paradoxen Umstand: Gerade der direkte Kontakt mit Menschen, das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten oder etwa die Begleitung im Spital gehören zu den wichtigsten und auch erfüllendsten Aufgaben. Und ausgerechnet diese – in schwierigen Zeiten noch wichtigeren Tätigkeiten – müssen wir nun komplett aussetzen.
Zusätzlich betreffen diese unbedingt notwendigen Massnahmen den Höhepunkt des Kirchenjahres, die Heilige Woche. Was wir sonst gemeinsam feiern, kann nun jeder und jede nur für sich alleine nachvollziehen. Doch in Gedanken und Gebeten können wir täglich, an den Sonntagen und speziell in der Heiligen Woche zusammen sein.
 
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihre Mithilfe, die Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu unterbinden.
 
Pfrn. Liza Zellmeyer und Pfr. Thomas Zellmeyer