Die leisen Wendepunkte im Alltag
Es sind nicht immer die lauten Ereignisse, die Veränderungen bewirken – oft sind es die stillen Momente, die unser Leben und unsere Gesellschaft prägen. Getreu diesem Gedanken feierten wir den Gottesdienst zum Fest „Darstellung Jesu im Tempel“ in der St. Anna-Kapelle in Therwil.
Im Alltag und in der Gesellschaft nehmen wir oft vor allem die lauten und starken Wendepunkte wahr. Doch es gibt auch leise, unscheinbare Veränderungen. Auf diese ging Pfarrer Patrick Blickenstorfer in seinen Überlegungen zum Evangeliumstext ein. Simeon und die Prophetin Hanna erkannten diesen Wendepunkt in dem Kind, das seine Eltern in den Tempel brachten. Simeon preist Jesus als Licht, das seinen und den Alltag aller Menschen erhellt.
Das bewusste Wahrnehmen solcher Momente im Alltag trägt dazu bei, die Welt ganz still und unauffällig heller zu gestalten. Im Gottesdienst wurden zudem Kerzen gesegnet – als Zeichen dieses Lichts.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von Jermaine Sprosse. In seinen Improvisationen griff er mit seinem feinen Spiel die Gedanken der Predigt und die Stimmung der gesungenen Taizé-Lieder auf.
Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Gottesdienstbesuchenden zum Apéro im warmen Pfarreiheim zusammen.
Patrick Blickenstorfer