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Zusammen gekommen am dunkelsten Abend des Jahres

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Am Tag der Wintersonnenwende, dem 4. Advent, versammelte sich die Gemeinde zu einem besonderen Gottesdienst in der Dorfkirche. Bei Kerzenlicht und einem schlichten Gottesdienst standen an weiss gedeckten Tischen im Chor eine Weihnachtsgeschichte, gemeinsames Essen und das Miteinander im Mittelpunkt.

Zu Beginn erzählte Sabine Stein eine Weihnachtsgeschichte. Sie handelte von drei Jugendlichen, die einen Auftrag ihres Lehrers erfüllen mussten: Nach den Weihnachtsferien sollten sie ein besonderes Geschenk für das Kind in der Krippe mitbringen. Da sie selbst nichts besassen, verkleideten sie sich als Könige – mit Kronen aus Dosen und alten Tüchern als Mänteln. Jeder tauschte das Wertvollste, das er besass, gegen etwas ein, das noch wertvoller schien. In der Krippe lagen am Ende ein Fahrrad, ein Buch mit Weihnachtsgeschichten und ein Brieföffner.

Nach dem Gottesdienst blieb man zusammen. Bei den Gesprächen wurde Bündner Gerstensuppe mit Brot vom Wydehof serviert. Die Suppe, die Anja Curran und Elisabeth Ruffieux frisch zubereitet hatten, trug wesentlich zur warmen, familiären Stimmung bei.

Dieser Abend war mehr als nur eine Veranstaltung, sondern ein Moment von Ewigkeit im Jetzt, der in Gemeinschaft, Einfachheit und Verbundenheit erlebt wurde.

Patrick Blickenstorfer