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Von der Ohnmacht zur Handlungskraft

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Wie können Menschen ihre Handlungskraft im Alltag stärken? Dieser Frage ging Referent Béla Riethausen in seinem Vortrag nach. Die Teilnehmenden erhielten Anregungen, wie ihnen Aufmerksamkeit und eine bewusste innere Haltung dabei helfen können, sich klarer zu positionieren und ihre eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen.

Der Vortrag «Von der Ohnmacht zur Handlungskraft – Selbstwirksamkeit im Alltag» stiess auf Interesse. Immer wieder meldeten sich Teilnehmende mit Fragen oder brachten eigene Erfahrungen ein. So entstand ein lebendiger Austausch, der sich beim anschliessenden Apéro weiter fortsetzte.

Béla Riethausen zeigte auf, wie das Gefühl von Ohnmacht entstehen kann und weshalb es wichtig ist, die eigene Handlungskraft zu stärken. Ein zentraler Aspekt dabei sei die eigene Haltung – sowohl innerlich als auch körperlich. Wer sich seiner Grenzen bewusst ist und sich selbst ernst nimmt, kann sich auch besser schützen und abgrenzen.

Béla Riethausen ist Experte für realistische Selbstverteidigung und Gewaltprävention – Foto: Rolf Oeser

Pfarrer Patrick Blickenstorfer brachte dazu eine religiöse Perspektive ein. Im christlichen Verständnis geht es von der bedingungslosen Zusage Gottes an jeden Menschen aus. Daraus ergebe sich auch die Frage, ob wir bereit sind, uns selbst mit dieser Haltung der Wertschätzung zu begegnen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die sogenannte «relaxed alertness». Damit ist eine wache und zugleich entspannte Form der Wahrnehmung gemeint. Sie lässt sich im Alltag einfach üben, beispielsweise indem man beim Verlassen des Hauses bewusst darauf achtet, was man hört, sieht oder riecht.

Wer diese Ansätze praktisch ausprobieren möchte, hat dazu am Übungsnachmittag am 7. April 2026 von 14 bis 17 Uhr, im Kirchgemeindehaus an der Schönenbuchstrasse 8 in Allschwil Gelegenheit. Dort werden einfache Übungen vermittelt, mit denen Aufmerksamkeit, Präsenz und Selbstwahrnehmung im Alltag trainiert werden können.

Der Kostenbeitrag beträgt CHF 30.00. Eine Anmeldung per E-Mail bis Freitag, den 3. April, wird erbeten: sekretariat.allschwil@christkatholisch.ch. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Patrick Blickenstorfer