
Die kommende Abstimmung zur Fusion der beiden Kirchgemeinden lässt mich einerseits hoffen, erfüllt mich andererseits aber auch mit Zuversicht. Der Wunsch, dass sich unsere Kirchgemeinden gemeinsam und verantwortungsvoll auf den Weg in eine spirituelle und glaubensvolle Zukunft machen, besteht schon seit Jahren. Unsere Kirchgemeinde Birsigtal konnte in den letzten Jahren nur dank der wertvollen Unterstützung von Allschwil-Schönenbuch, als KiKoBi, weiter geführt und geleitet werden.
Beatrice Veyre, Therwil

Eine Fusion wäre ein Blick in die Zukunft und würde meiner Meinung nach viele Vorteile mit sich bringen. Beide Gemeinden teilen sich schon seit vielen Jahren die Pfarrstelle, und auch die administrativen Aufgaben werden gemeinsam bewältigt. Mit einem Zusammenschluss würden wir unsere Kräfte für die Zukunft bündeln und eine lebendige und nahbare Kirche für alle Generationen sein. Die Gemeinden stehen auf finanziell gesunden Füssen. Trotzdem würde das Zusammenwachsen die finanzielle Situation stärken und die Suche nach geeigneten Behördenmitgliedern vereinfachen. Die beiden bisherigen Gottesdienstorte wären bei einem Zusammengehen nicht tangiert. Als ehemaliges Behördenmitglied befürworte ich aus persönlicher Überzeugung eine Fusion.
Robert Voirol, Allschwil

Der Gedanke eines mutigen, gemeinsamen Weitergehens zwischen den Kirchgemeinden Allschwil-Schönenbuch und Birsigtal hat mich schon seit Jahren begleitet. Ich wohnte 55 Jahre in Allschwil, besuchte die Gottesdienste und war involviert in die vielfältigen Gemeindeaktivitäten. Durch den Wegzug nach Oberwil entfielen viele persönliche Gemeinsamkeiten und Aktivitäten meinerseits. Heute, mit dem Wissen um ein vereintes geistliches Zusammenkommen und eine Einheit, freue ich mich von Herzen auf diese Fusion.
Esther Bertschi, Therwil

Zweiundzwanzig Jahre lang war ich im Kirchgemeinderat Birsigtal (80er/90er Jahre) und habe schon damals die teilweise enge Zusammenarbeit mit der KG Allschwil miterlebt und mitgestaltet. Seither hat sich die Welt stark verändert und Glaube und Religion sind, auch aus Steuergründen, für Viele etwas aus der Mode gekommen. Der Zusammenschluss der beiden Kirchgemeinden erscheint mir deshalb, als Bündelung der (noch vorhandenen) Kräfte, eine sinnvolle Lösung.
Beat Huggenberger, Biel-Benken

Die Fusion unserer beiden Kirchgemeinden verschlankt die internen Abläufe. Gleichzeitig werden Gemeinsamkeiten gezielt gestärkt und weiterentwickelt, während Unterschiede als neue und zusätzliche Möglichkeiten verstanden werden.
Priska Avis, Allschwil

Als emsiger «Mässdiener» fuhr ich nach dem sonntäglichen Gottesdienst in Allschwil regelmässig mit dem Taxi an die Kernmattstrasse in Binningen, um dort in einem Restaurantsaal die Messe mit den Birsigtalerinnen und -talern zu feiern. An Weihnachten bummelten wir Allschwiler Kinder zu Fuss an den gleichen Ort zur «Birstaler Christbaumfeier» – eine herrliche Erinnerung! Ich empfand die Birsigtaler Kirchgemeinde immer als eine Art mir ziemlich unbekannte, aber vertraute Verwandschaft, mit der wir durch die Fusion endlich näher zusammenrücken. Das freut mich sehr!
Peter Vogt, Allschwil

Der Fusion stimme ich überzeugt zu. Die vielfältigen Anlässe, welche wir beispielsweise mit unserer Tochter im Zuge des Religionsunterrichtes erleben durften, zeigen, wie lebendig und bereichernd kirchliches Gemeindeleben sein kann. Die Fusion bietet die Chance, diese Vielfalt weiterzuentwickeln und der Gemeinschaft neue Farbe und Offenheit zu verleihen. Mit einem offenen Geist und „Open Mind“ können unsere Gemeinden enger zusammenwachsen und gemeinsam die Zukunft gestalten.
Fabienne Schneider, Allschwil

Ich verbinde mit der Fusion von Kirchgemeinden die Hoffnung, dass wir unsere Kräfte bündeln können, um dem kirchlichen Leben neuen Raum zu geben. Wenn Strukturen einfacher und Ressourcen klug eingesetzt werden, bleibt mehr Zeit und Nähe für Seelsorge, für tragende Gottesdienste und für echte Begegnung – im Vertrauen darauf, dass Christus selbst unsere Gemeinschaft stärkt. So kann der Glaube wachsen und nach innen wie nach aussen wirken.
Bischof Frank Bangerter

Die geplante Fusion der beiden Kirchgemeinden Allschwil-Schönenbuch und dem Birsigtal wäre ein bedeutsamer Schritt, der uns die Möglichkeit bietet, eine starke und dynamische Gemeinschaft zu werden. Ich war selbst Mitglied im Kirchenrat und musste einerseits den Ressourcenmangel und andererseits die Doppelspurigkeit miterleben. Lasst uns durch gemeinsame Arbeit ein lebendigeres und harmonischeres kirchliches Gemeindeleben schaffen, das unsere Werte bewahrt und gleichzeitig Raum für neue Ideen und Perspektiven schafft. Jede Stimme zählt.
Nadine Salvisberg-Providoli, Reinach

Die Fusion ist die logische Konsequenz der bisherigen, guten Zusammenarbeit der beiden Kirchgemeinden. Damit können die Kräfte und Ressourcen gebündelt werden. Unnötige Doppelspurigkeiten werden abgeschafft. Hoffentlich findet man auch eher Mitglieder, welche sich als Kirchenrat oder für eine Mithilfe engagieren. Die bestehenden Gottesdienste in Allschwil und Therwil werden beibehalten, und die Gemeinsamkeit wird gestärkt. Mit dem Zusammenschluss gehen wir gemeinsam, hoffnungsvoll in die Zukunft.
Paul Metzger, Binningen

Eine organisatorische Verbindung der Kirchgemeinden Birsigtal und Allschwil Schönenbuch ist für mich ein natürlicher Entwicklungsschritt, weil ich seit Jahrzehnten freundschaftliche Beziehungen mit einigen Mitgliedern aus dem Leimental pflege. Deshalb stehe ich einer intensiveren gemeinschaftlichen Zusammenarbeit positiv gegenüber und unterstütze die geplante Fusion.
Robert Vogt, Allschwil
Die guten alten Zeiten, als man sich noch schön machte für den jährlichen Familienabend der Kirchgemeinde Birsigtal, oder als man für eine Ersatzwahl in den fünfköpfigen Kirchenrat noch zwischen zwei Kandidatinnen auswählen konnte, sind leider längst vorbei. Die Alten wurden immer weniger, und Neue sind nur äusserst spärlich dazugekommen. Und jetzt ist man an einem Punkt angelangt, wo eine Fusion wirklich Not tut. Also, schauen wir vorwärts und sagen JA zur gut geplanten Fusion!
Herbert Vonarburg, Oberwil