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Corporate Design

Titel öbrigens

Wie angekündigt, erscheint das «Öbrigens» von nun an in neuem Gewand. Es sieht ganz ähnlich aus wie das «Christkatholisch», aber auch wie der Flyer zum Apsisbild der Christuskirche und wie die Webseite: Das «Öbrigens» fügt sich ein ins christkatholische Corporate Design.

Autor: Pfr. Adrian Suter

Adrian HP

Eine neue Schrift, ein ganzseitiges Titelfoto, ein anderes Papier – das ist Ihnen vielleicht als erstes aufgefallen. Wenn Sie weiterblättern, werden Sie auch die neuen Farben und das abwechslungsreichere Layout entdecken: Nicht mehr strenge Dreispaltigkeit, wo sich auch die Fotos in starre Kästchen einfügen müssen und jeder Quadratzentimeter Papier bedruckt wird. Ich finde, im neuen Layout kommt das «Öbrigens» frisch und doch gediegen daher.
Es ist auch viel angenehmer, mit diesem Layout zu arbeiten: Ich bin flexibel, ob ich eine Seite oder Spalte ganz füllen oder ein Stück unbedruckt lasse, ich muss Texte seltener anpassen und kann Fotos freier platzieren. Dadurch wird das «Öbrigens» auch ein wenig umfangreicher. Doch der Kirchenrat meinte dazu: das ist es uns wert.

Wiedererkennbarkeit
Das «Öbrigens» fügt sich ins Corporate Design der Christkatholischen Kirche der Schweiz ein. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der christkatholischen Kirche und zum Zusammenhalt des Bistums. Es fördert Wiedererkennbarkeit nach aussen: Wer von unserem bistumsweiten Monatsmagazin «Christkatholisch» zur Webseite und von dort zum «Öbrigens» kommt, oder umgekehrt, der merkt, die gehören zusammen. Es stärkt die Gemeinschaft nach innen: Wer aus einer anderen christkatholischen Gemeinde nach Luzern kommt und das «Öbrigens» in die Hand bekommt, weiss sofort, hier bin ich zu Hause.

Einheit in der Vielfalt
Natürlich ist nicht alles eins zu eins gleich wie im «Christkatholisch». Zum Beispiel sind bei uns die Rubrikentitel im Dialekt: Wie «Öbrigens» Luzernerdeutsch ist, so auch «Im Gschpröch», «Veraschtaltige», «Röckblick» und «Agända». Für mich als Basler wird es eine spezielle Herausforderung sein, neue Rubrikentitel zu formulieren. Dann ist auch die Agenda anders geordnet als im «Christkatholisch», und auf der Rückseite steht nicht das Bibelwort, sondern die Ratskolumne.
Darin widerspiegelt sich eine (nicht nur) christkatholische Überzeugung: Es braucht Einheit, doch innerhalb dieser Einheit braucht es Vielfalt. Christkatholisch sein in Luzern ist nicht genau gleich wie christkatholisch sein in Zürich oder Genf, in Möhlin oder Schönenwerd. Jede Kirchgemeinde hat ihren eigenen «Dialekt» des Christkatholisch-seins. Doch es ist wichtig, dass wir das Christkatholisch-sein überall wiedererkennen. Wenn jemand aus Allschwil oder Solothurn nach Luzern kommt, oder wenn jemand von uns einen Besuch in Bern oder Rheinfelden macht, dann können wir sagen: Das ist vielleicht nicht ganz genau gleich wie bei uns zu Hause, aber ich erkenne das eigene darin wieder. Es ist auf jeden Fall christkatholisch.