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Portrait fra-z

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feministisch. tiefgründig. frech.
Gerne stellen wir ökumenische Institutionen und Initiativen vor, an denen die christkatholische Kirchgemeinde in der einen oder anderen Weise beteiligt ist. Diesmal: fra-z.

Autor: Jeannette Simeon-Dubach, fra-z

Die fra-z ging im Jahr 2020 aus der FrauenKirche Zentralschweiz (1987–2019) hervor. Als deren Nachfolgeorganisation steht fra-z in der Tradition der feministisch-theologischen Bewegungen.
Seit 2020 haben wir kein festes Büro mehr und sind mit unserem Zelt in der Zentralschweiz unterwegs. Das fra-z-Zelt zieht als mobiler und beweglicher Raum jedes Jahr durch die sechs Kantone der Innerschweiz. Wir bieten verschiedene Workshops zu den Themen Sensibilisierung, Aufklärung, Empowerment, Spiritualität, Entwicklung und Solidarität an.

Wofür wir uns einsetzen
Unsere Vision ist es, eine gute und gerechte Welt zu schaffen. Damit verbunden ist der Wunsch nach einer mitfühlenden Gemeinschaft, die sich achtsam für Gerechtigkeit, Inklusion und Gleichberechtigung einsetzt. Alle Menschen sollen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können, ohne durch Geschlecht, soziale Stellung, Religion, Alter, Behinderung, Herkunft, Sexualität oder andere persönliche Merkmale eingeschränkt zu werden.

Was wir tun
fra-z schafft Räume für Begegnungen und Initiativen, für queerfeministisch-politisches Denken und Handeln sowie für gemeinsame Erfahrungen von Sinn, Solidarität und Spiritualität. Das erreichen wir durch unserer Zeltreise:

  • agile, absichtslose Präsenz von Gastfreundschaft und Gemeinschaft im öffentlichen Raum;
  • kreative und empowernde Räume, in denen gemeinsam neue Perspektiven entwickelt, Wissen ausgetauscht und Selbstwirksamkeit gestärkt werden kann;
  • Vernetzung und Förderung von queer-feministischen Projekten in der Zentralschweiz und Solidaritätsprojekten international.

Unsere Themen
Unsere Projekte werden von Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen, Interessen und Hintergründen organisiert. Dadurch ergibt sich eine breite thematische Vielfalt. Wir richten uns nach den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Für uns sind Intergenerationalität, Inklusion und Chancengleichheit, Migration und interkulturelles Zusammenleben auf Augenhöhe, Gewaltprävention, Trauerarbeit, feministische Ökonomie, Frieden und Solidarität, Spiritualität sowie Symbol- und Ritualkompetenzen, Religionsfähigkeit und Religionskritik wichtig.