Kirchgemeindeversammlung vom 22. März 2018

Der Kirchenpflegepräsident Silvio Iotti durfte 56 Stimmberechtige und einige Gäste, darunter Pfarrerin Claudia Speiser von der reformierten Kirchgemeinde, begrüssen. Nach einem «lupfigen Ständeli» des Gemischten Chors unter der Leitung von Hanna Järveläinen und dem Eingangsgebet von Pfarrer Edringer wurde ein feiner Imbiss serviert. Eingangs Versammlung blickte unser Präsident Silvio Iotti auf das vergangene Jahr zurück, das vor Überraschungen strotzte. Die Glockenelektronik in der Kirche und die Mikro-Anlage im Kirchgemeindehaus haben den Geist aufgegeben, die Wasserleitung zur Kirche ist gebrochen, dazu kamen Todesfälle von Personen, die bis zum letzten Tag im Einsatz unserer Kirche waren: Pfarrer Eugen Herzog, Rolf Müller und Pedro Hernandez. Das Jahr zeigte aber auch schöne Überraschungen. So hat Pfarrer Christian Edringer einen genialen Fasnachtsgottesdienst geboten und die Hubertusmesse, sowie die Jodlermesse organisiert. Als Gastgebergemeinde der Nationalsynode wurden wir durchwegs positiv beurteilt. Bei den Wahlen im Herbst konnten alle Posten, ausser einer vakanten Stelle in der Kirchenpflege besetzt werden. Und zu guter Letzt hat uns Beat Waldmeier überrascht mit einer Gedenktafel zum Chäppeli, das im 2019 sein 300jähriges Bestehen feiert.

Das Protokoll der letztjährigen Versammlung wurde einstimmig genehmigt und verdankt.
Pfarrer Christian Edringer präsentierte mit seinem Pfarramtsbericht einen Abriss über das reichhaltige Kirchenjahr. Er wies darauf hin, dass wir die Mitgliederstatistik beobachten müssen, dass uns da unsere Aufgeschlossenheit und das Pflegen der Kontakte entgegenkommen und Potential bieten. Die stabilen Besucherzahlen der Gottesdienste sind erfreulich, das gemeinsame Feiern ist der wesentliche Bestandteil unser Beziehungen und Aussenwirkung. Er bedankte sich für das tolle Miteinander und die Unterstützung der Amtsträger und der Ehrenamtlichen.
Hedi Soder erwähnte im Seelsorgebricht, dass die Suche nach dem Glücklichsein und dem Sinn im Alter schwieriger werden und dass dabei Gespräche helfen. Sie sieht uns als Mitglieder einer Kette, die einander helfen und zuhören. Sie dankt der Kirchenpflege, dem Sekretariat und vor allem Pfarrer Edringer für die Unterstützung. Die Statistik zeigt 375 Haus-, Spital- und Altersheimbesuche.
Erstmals präsentierte Nadine Condor die Traktanden zum Ressort Finanzen. In der Jahresrechnung 2017 konnten wir dank einem Legat und 2 % Kirchensteuer Fr. 139‘000 für die Kirchenrenovation zurückstellen. Samuel Horlacher verlas den Revisorenbericht der Finanzkommission. Nadine Condor erläuterte die Gründe für den Zusatzkredit von Fr. 32‘000 für die Renovation Jugendraum und «Soderhüsli». Die Rechnung und der Zusatzkredit wurden einstimmig angenommen. Dem Voranschlag 2018 wurde zugestimmt. Der Kirchensteuerfuss für das Jahr 2019 von 22% der 100%-igen Staatssteuer wurde einstimmig angenommen.
Zum Gemeindeverband Christkatholische im Fricktal informierte Silvio Iotti zur neuen Zusammensetzung des Vorstandes und der geplanten Neubesetzung der Pfarrämter in Obermumpf-Wallbach und Wegenstetten-Hellikon-Zuzgen, Zeiningen und zum bevorstehenden Abschluss der Ausbildung der Katechetin Diane Weidmann, die in Obermumpf unterrichtet.
Unter «Diversem» machten Nadine Condor und Christian Edringer „gluschtig“ für die Lange Nacht der Kirchen vom 25. Mai. Sie wird Auftakt einer Spendensammlung zur Renovation unserer Kirche. Als süsser Vorgeschmack erhielt jeder Teilnehmer ein „Schöggeli“, mit dem Bild unserer Kirche und dem Spendenkonto.
Iotti dankt Dieter Mahrer, der den Umbau des Jugendraumes nicht nur begleitet hat, sondern zusammen mit seinen Söhnen auch tatkräftig Eigenarbeiten geleistet hat. Wer mochte, konnte am Schluss der Versammlung einen Blick in den hellen, gemütlichen Jugendraum werfen, dem nur noch die Einrichtung fehlt.
Dienstjubiläen wurden gefeiert: 20 Jahre, Hedi Soder, Seelsorgehelferin, Susanne Isabo, 15 Jahre Präsidentin des Frauenvereins, und Elvira Schneeberger, 10 Jahre Ministrantenbetreuerin.
Nach 12 Jahren Einsatz als Aktuarin und Vizepräsidentin der Kirchenpflege ist Sandra Ledermann zurückgetreten. Silvio Iotti verabschiedete sie herzlich. Über 28 Jahre war Rolf Lützelschwab Kirchengutsverwalter. Silvio Iotti würdigte seinen effizienten und unkomplizierten Einsatz. Lützelschwab wollte auf ein Abschiedsgeschenk verzichten, darum machte die Kirchenpflege in durch eine Einlage in den Renovationsfonds zum Spender.
Zum Abschluss der Versammlung dankte Corina Gremper unserem umsichtigen und umtriebigen Präsidenten Silvio Iotti.
Bei Russenzopf und Kaffee ist der intensive Abend ausgeklungen.
Alle Beschlüsse stehen unter dem fakultativen Referendum; d.h., auf das Verlangen eines Fünftel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach der Publikation im Christkatholischen Kirchenblatt sind sowohl positive wie auch negative Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung der Urnenabstimmung zu unterstellen. Falls das Referendum nicht ergriffen wird, treten die Beschlüsse am 7. Mai 2018 in Kraft.