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Die IAKDM (Internationale Altkatholische Diakonie und Mission) ist ein Zusammenschluss der im In- und Ausland tätigen Hilfswerke der alt- und christkatholischen Kirchen der Utrechter Union, welche ihre Tätigkeiten im Sinne der Diakonie und Mission verstehen. 

Die IAKDM stellt den Austausch unter den beteiligten Institutionen sowie die Unterstützung von gemeinsamen Projekten in Entwicklungsländern entsprechend dem Grundsatz der «Solidarität nach Tragkraft» sicher.

Altkatholische Hilfswerke engagieren sich gemeinsam

Die IAKDM wurde 1998 in Seggau (Österreich) auf Initiative von Pfarrer Franz Murbach gegründet – mit dem Ziel, die gemeinsamen Kräfte zu bündeln und vereint Hilfe zu leisten. Den Namen Internationale Altkatholische Diakonie und Mission trägt die Organisation seit 2004. Der IAKDM gehören Hilfswerke aus den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Beauftragte der altkatholischen Kirchen von Tschechien, Kroatien, Polen und Frankreich an. Geleitet wurde die IAKDM von 1998 bis 2010 von Pfarrer Christoph Schuler, seitdem von Loek Wagenaar aus den Niederlanden. Die IAKDM tagt alle zwei Jahre, jeweils anlässlich des internationalen Altkatholikenkongresses und dazwischen in einem der Mitgliedsländer. Das letzte Treffen fand im Juni 2016 in Šumperk in Tschechien statt. Das nächste Treffen wird 2018 am Altkatholikenkongress in Österreich stattfinden. 

Vor allem eine Plattform für den Austausch

Eine Sitzung alle zwei Jahre, was soll das bringen? Die Frage darf gestellt werden und es gibt auch eine Antwort: Die Treffen dienen vor allem dem gegenseitigen Austausch zwischen den für Entwicklungsprojekte ihrer Kirchen verantwortlichen Personen. Themen sind die verschiedenen Tätigkeiten, die Organisation und die Rahmenbedingungen, in denen die Institutionen tätig sind. Neben dem Wissenstransfer und der Unterstützung von gemeinsamen Projekten geht es aber vor allem auch um ein gemeinsames Verständnis dafür, wie und wo eine Gesamtkirche mit sehr unterschiedlichen nationalen Einzelkirchen aktiv sein kann. Der Grundsatz der «Solidarität nach Tragkraft» ist dabei zentral. Nicht alle Mitglieder verfügen über die gleichen Möglichkeiten.

Die beteiligten altkatholischen Hilfswerke

Die einzelnen Mitglieder der IAKDM sind bezüglich Grösse und Organisation innerhalb ihrer Landeskirchen sehr verschieden. Die Schweiz verfügt mit «Partner sein» ebenso wie die Niederlande mit Sint Paulus über ein eigenes Hilfswerk. «Partner sein» ist heute mit einem Unterstützungsvolumen von rund 275 000 Franken und 32 Projekten im laufenden Jahr das grösste Hilfswerk innerhalb der Utrechter Union. Sint Paulus feiert 2017 das fünfzigjährige Bestehen und setzt sich für Projekte mit einem diakonischen und oder missionarischen Charakter in der Dritten Welt ein. In Deutschland ist das bischöfliche Ordinat beziehungsweise eine kleine Fachstelle für Mission und Entwicklung für die Koordination der Tätigkeiten und die Unterstützung von Projekten zuständig. In Österreich ist es Aufgabe der 1995 als Verein gegründeten Altkatholischen Diakonie Österreich, Projekte im Inland und Ausland zu unterstützen. In Tschechien und Polen gibt es keine eigentlichen Hilfswerke, da diese Kirchen vor allem um ihr eigenes Überleben kämpfen. Hilfsaktionen werden von den einzelnen Kirchgemeinden organisiert.

Projektunterstützung jeweils für zwei Jahre

Die IAKDM unterstützt gemeinsam Projekte mit Geldern aus Sammelaktionen. Die Projekte werden anlässlich der Tagungen bestimmt und während zweier Jahre unterstützt. Aktuell ist dies das Gesundheitszentrum in Sayuni, ein Projekt von «Partner sein» in Tansania. An der Tagung in Sumperk hat Dirk Jüttner – gemeinsam mit Max-Beat Flückiger engagierte Ansprechperson von «Partner sein» – für die Projekte in Tansania, im Namen der Ordensschwestern für die Unterstützung gedankt und über den Stand des mittlerweile erfolgreich realisierten Projektes informiert. Als neues gemeinsames Projekt hat «Partner sein» jetzt die Anschaffung eines Traktors für die Ordensschwestern in Tansania vorgeschlagen. Dieses Vorhaben wird nun von den Mitgliedern der IAKDM in den nächsten zwei Jahren unterstützt.

Beatrice Reusser Rüthy


Internationale Altkatholische Diakonie und Mission (IAKDM)

www.partner-sein.ch

Kontakt:
Urs Müller
Präsident «Partner sein»
+41 62 874 23 21
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Spendenkonto:
«Partner sein»
Hilfswerk der Christkatholischen Kirche der Schweiz
2500 Biel
Postkonto: 25-10000-5
BIC: POFICHBEXXX
IBAN: CH32 0900 0000 2501 0000 5

 
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