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29 Projekte mit einer Gesamtsumme von 268 300 Franken sollen im Jahr 2017 dazu beitragen, dass sich die Chancen benachteiligter Menschen verbessern und diese Welt ein kleines Stück gerechter wird. Neben «traditionellen» Einsätzen in Afrika und Asien engagiert sich das Hilfswerk auch wieder zugunsten von Flüchtlingen im Nahen Osten. 

30 000 Franken hatte sich «Partner sein» als Ziel gesetzt, und über 45 000 Franken wurden schliesslich von Kirchgemeinden, Pfarrämtern und Privaten für das Sonderprojekt Flüchtlingshilfe seit September 2015 gespendet. «Partner sein» ergänzte diesen Betrag mit weiteren 15 000 Franken aus eigenen Mitteln. Damit wurde das Flüchtlingsdrama nicht aus der Welt geschafft. Aber unsere Kirche hat gemeinsam Solidarität gelebt. Auch in diesem Jahr sollen wieder 10 000 Franken für die Flüchtlingshilfe eingesetzt werden. Mit 5000 Franken unterstützt «Partner sein» ein kompetentes und anerkanntes Hilfswerk, das im Libanon die Schulbildung von Flüchtlingskindern ermöglicht. Mit weiteren 5000 Franken sollen Christen im Nahen Osten, die aus Glaubensgründen verfolgt werden, Hilfe erhalten. Auch hier arbei-tet «Partner sein» mit einer vertrauenswürdigen Organisation vor Ort zusammen. 

Schwerpunkte in Afrika

Seit der Gründung von «Partner sein» steht die Hilfe für Afrika betragsmässig an erster Stelle. 69 800 Franken sind im laufenden Jahr für vier Projekte in Tansania vorgesehen. Drei dieser Projekte werden durch den Suppentag Thun, die Stiftung «Solidarität Dritte Welt» sowie die Internationale Altkatholische Diakonie und Mission (IAKDM) mit unterstützt. Für die Demokratische Repu-blik Kongo sind sieben Projekte mit einer Gesamtsumme von 69 000 Franken erarbeitet worden. Bei zwei Projekten darf das Hilfswerk auf die Unterstützung durch den Weltgebetstag zählen. In der Stadt Bagira beginnen die Arbeiten für ein zweites Schulgebäude. Die Missionskollekte sowie die Organisation Latitude 21 aus dem Kanton Neuenburg leisten hier wesentliche Beiträge. Für die vier Projekte in Uganda sollen 49 500 Franken eingesetzt werden. Eines dieser Projekte wird vom Weltgebetstag mit unterstützt, wie dies auch bei den beiden Projekten im Südsudan und in Sambia der Fall ist.

Zehn Projekte in Asien

Zusammen mit der langjährigen Partnerin vor Ort, der Unabhängig Philippinischen Kirche, wurden neun Projekte für insgesamt 50 500 Franken vorbereitet. Das Projekt «Aufforstung und Handwerk» Laguna wird vom Weltgebetstag mit unterstützt. Beim zehnten Projekt in Asien, dem Auffangzentrum für Frauen in Hongkong, erhalten junge Hausan-gestellte aus umliegenden Ländern Unterstützung. Sie werden oft schlecht behandelt, ausgenutzt und ohne Entlöhnung entlassen.

Seit Jahren darf «Partner sein» auf die Unterstützung verschiedener Organisationen zählen. Ein wesentlicher Teil der Mittel stammt jedoch von vielen Spenderinnen und Spendern der Christkatholischen Kirche. Das Hilfswerk bittet darum, weiterhin auf dieses Wohlwollen zählen zu dürfen. Jeder Franken soll bestmöglich verwendet werden.

Urs Müller

 
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