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Unsere Reise auf die Mörlialp startete in Basel oder in Zürich, je nach Wohnort der Teilnehmer. Am Bahnhof in Luzern trafen sich dann beide Reisgruppen und wir stiegen gemeinsam in die S-Bahn in Richtung Giswil, wo wir dann mit einem Bus abgeholt wurden. Im Jugendhaus angekommen, bezogen wir die Zimmer und dann fing das Kennenlernspiel an. Frei nach dem Lagermotto «In dreizehn Tagen um die Welt» erhielt ausserdem jeder Teilnehmer seinen Reisepass, der in diesen zwei Wochen mindestens einmal am Tag zum Einchecken in das jeweilige Land benötigt wurde. Trotz des schlechten Wetters reisten wir durch die USA, Südamerika, Australien und Asien. Unsere beiden Köche Sibylle und Alois legten sich dazu noch mächtig ins Zeug, um uns mit dem zum Land passenden Essen zu verwöhnen. So stand in den Staaten zum Beispiel Hamburger mit Pommes auf dem Menüplan, in Südamerika Fajitas und in Singapur Frühlingsrollen mit einer asiatischen Gemüsepfanne. Die Zeit, die wir nicht mit Essen verbrachten, wurde dann mit den fürs ChriSoLa typischen Aktivitäten wie wandern, Gemeinschaftsspiele und baden verbracht. Der Mörligeist hat uns natürlich auch manchen nächtlichen Besuch abgestattet.

Wanderung auf die Schafsnase

Wir starteten am Morgen, packten unseren Lunch ein und wanderten durch ganz Australien zur Schafsnase. Aufgrund des schweren Weges durften nur die ambitionierten und erfahrenen Wanderer mit. Dort oben angekommen, hat die sensationelle Aussicht all die Anstrengungen wettgemacht. Der Ausblick war traumhaft. Ausserdem begegneten wir auf der Schafsnase noch wilden Schafen. Uns hat die Wanderung am Anfang ein bisschen zu schaffen gemacht, aber schlussendlich hat es sich wahnsinnig gelohnt. Der 360-Grad-Blick war einfach unbeschreiblich und wir konnten sogar bis zum Vierwaldstättersee sehen.

Ausflug an den Sarnersee

Trotz des Regens wollten wir auf keinen Fall auf den Ausflug an den See verzichten. Durch den Regen wanderten wir mal über das Feld oder durch den Wald. Da beim Bach die Brücke fehlte, mussten wir über Steine hüpfen. Am Fusse des Berges angekommen, wendete sich doch noch alles zum Guten – der Himmel brach auf und als wir am See ankamen, mussten wir uns fleissig mit Sonnencreme einreiben.

1. August

Der 726. Geburtstag unserer Eidgenossenschaft begann mit einem Quiz über die Schweiz. Danach genossen wir unsere rasanten Waldspiele, wie zum Beispiel das altbekannte «Schyttlium» oder das «Nummernspiel». Der zauberhafte Mörliwald eignet sich super für solche Aktivitäten – vor allem aufgrund seiner vielfältigen Landschaft. Nach dem verdienten, wie üblich superguten Mittagessen, begann das Tischtennis-Turiner. Hier zeigte sich dann, wer der beste Ping-Pong-Spieler des Lagers war. Danach folgte ein grosser Hagelschauer, bei dem die ganze Mörlialp überschwemmt worden ist. Am Abend tranken wir noch Tee und genossen das wundervolle Feuerwerk.

Jael Suter und Vivienne Brühwiler

 
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