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Auch Menschen, die kaum mehr eine Beziehung zur Kirche haben, kennen doch oft das Lied «Grosser Gott, wie loben dich». Und noch viel mehr Menschen ist vom Fernsehen her die Eurovisionsfanfare bekannt. Aber wem ist schon bewusst, dass es sich beim Kirchenlied um eine in Strophen gesetzte deutsche Fassung eines altchristlichen Prosahymnus handelt und bei der rassig-feierlichen Musik um das Präludium zu einer der unzähligen Vertonungen dieses Hymnus, das vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier stammt? Nun, es geht in beiden Fällen um das Te Deum, so genannt nach den Anfangsworten des Hymnus «Te Deum laudamus / Dich, Gott, loben wir» (siehe CG Nr. 78). Das Ziel der Retraite, die zum grösseren Teil von Alt-Pfarrer Christoph Bächtold (Muttenz) gestaltet wird, ist es, einige Stationen der speziellen Karriere, die der Hymnus mit seinem Gottes- und Christuslob und mit seinen Bittversen im Lauf der Jahrhunderte hingelegt hat, kennen zu lernen: Sie reichen von der frühen Mönchsliturgie bis zur Staatsmusik im Ancien Regime, nach dessen Ende freilich Nationalhymnen die politische Funktion übernommen haben. Wenn wir während der Retraite eine einfache Vertonung im Wechsel von Gesang und Orgel (also alternatim) einüben, näheren wir uns wieder der ursprünglichen Verwendung. Zu den Einkehrtagen lädt die Gemeinschaft des hl. Johannes des Täufers Interessenten, seien sie Mitglieder, gelegentliche Gäste oder neugierige Erstmalige, herzlich ins Kloster «Namen Jesu» in Solothurn ein. Dazu gehören auch Begegnungen mit den Schwestern. Die Retraite, die auch Zeit für Gottesdienste und Stille bietet, beginnt am Samstag, 18. November 2017, um 11.45 Uhr mit dem Mittagsgebet und endet am Sonntag, 19. März, um 16 Uhr mit der Vesper. Die Kosten (Übernachtung und vier Mahlzeiten) betragen 120 Franken. Anmeldung bis zum 8. November 2017 bei Frau Annette Studer, Königshofweg 3, 4513 Langendorf (Tel. 032 622 20 78 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), die auch gern das Mitteilungsblatt der Gemeinschaft mit dem detaillierten Programm zuschickt (siehe auch die website: https://gjt.christkatholisch.ch/). Die Platzzahl im Kloster ist beschränkt.

Urs von Arx

 
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