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Der Fernsehgottesdienst mit Jodlermesse in der Augustinerkirche Zürich fand beim Publikum grosses Echo. Heimatliches und Mundart scheinen die Menschen zu bewegen. Das lässt die grosse Anzahl an Dankesmail, Briefen und Karten vermuten, die nach dem Gottesdienst eingegangen sind.

 

Sonntag, 22. Oktober : Ein trüber, nasskalter Tag war angekündigt und doch sah man vor der Zürcher Augustinerkirche Grüppchen, die sich sammelten, sich begrüssten und es waren immer mehr, die zusammen kamen um die Jodlermesse «Bhüet Euch!» mit dem Jodelchörli Geuensee, unter der Leitung der bekannten Jodlerin und Komponistin Marie-Theres von Gunten, mitzuerleben.

Beim Ausklingen des Glockengeläuts waren die Bankreihen dicht gefüllt, andächtige Stille in der Kirche, denn der Gottesdienst wurde live vom Schweizer Fernsehen und Radio übertragen.

Bereits der Begrüssungsjodel, der von der Empore ertönte, erfüllte mit Freude und öffnete Herz und Seele. Nach einer kurzen Begrüssung durch Kirchgemeindepräsident Urs Stolz und Pfarrer Frank Bangerter, nahm ein Gottesdienst seinen Anfang, der, so die vielzähligen Kommentare, «nicht schöner und perfekter hätte sein können». Und manch einer verspürte eine leise Hühnerhaut als die 23 Mitglieder, davon fünf Frauen, beim Evangelium stimmgewaltig ansetzten: «Halleluja, lönd Harfe, Horn und Orgel klinge, Halleluja, all Instrumänt, alles, wo schnuufet söll singe: Halleluja, Halleluja, Halleluja» ansetzte. Oder als Lektor Jörg Martin Dietschi so trefflich die Fürbitten sprach, melodiös vom Chörli untermalt. Mit zu den Höhepunkten zählte zweifelsohne die Live-Performance von Pfarrer Frank Bangerter: Ohne Unsicherheit, ruhig und unaufgeregt, trotz Zeitdruck (die Sendung musste auf die Minute präzis starten und enden), führte er in passender Mundart durch den Gottesdienst und blieb dabei immer warmherzig und glaubwürdig. Eine ausgesprochen grossartige Leistung, man spürte, dass er Gebete und Predigt verinnerlicht hatte und in jeder Situation sicher und konzentriert blieb. Sein telegenes Talent blieb auch der souveränen TV-Sendungsleiterin und Moderatorin Christine Stark nicht verborgen: Mit dem Jodelchörli Geuensee, bekam auch Pfarrer Frank Bangerter nach der Off-Schaltung, eine anhaltende Standing Ovation.

Auch im nachhinein können Sie die Jodlermesse miterleben auf der  Website des Schweizer Radio und Fernsehen.


Rückmeldungen

Wie bewegt und begeistert Anwesende und Zuschauende daheim von der Jodlermesse in der Augustinerkirche Zürich waren, zeigt eine kleine, aus Platzgründen gekürzte Auswahl, der zahlreichen Mails und Karten und Briefe:

«Ganz herzlichen Dank für den wunderschön gestalteten Fernsehgottesdienst. Wir haben ihn zu Hause im Fauteuil miterlebt. Es war beste Reklame für unsere Kirche.» M.+C.

Grosses Kompliment und Gratulation zur gelungenen Jodlermesse. Habe gestern am Fernsehen mit Bewunderung feststellen könne, wie gut vorbereitet und ‹professionell› alles abgelaufen ist. Und trotzdem berührend und Wärme ausstrahlend daher kam.» R.H.

«Eben hat mir unser Organist den Link zum Gottesdienst von vorgestern gesandt. Danke für diesen wunderschönen Gottesdienst.» Z.V.

Der heutige Gottesdienst hat mich sehr beeindruckt und bewegt. Endlich in Mundart, so kommt Kirche an!» B.R.

«Herzlichen Dank für den schönen und in allen Teilen stimmigen Gottesdienst!» C.+R.

«Ich muss gestehen, dass ich heute eher per Zufall ihre Messe gesehen habe. Ich war sehr berührt von der Einheit zwischen Wort, Musik und Klang! Es war wunderbar! Merci vielmal!» H.v.A.


(Einleitungsbild: Das Jodelchörli Geuensee unter der Leitung von Marie-Theres von Gunten bereicherte den Gottesdienst mit der Jodlermesse «Bhüet Euch!». Foto: Monique Henrich)

 
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