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Podcast-Projekt startet in die nächste Phase

Die Christkatholische Kirche der Schweiz konkretisiert ihr Podcast-Projekt anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten 2026 – und geht nun einen entscheidenden Schritt weiter: Mit ersten Pilot-Interviews beginnt die praktische Umsetzung.

Von der Redaktion

Nachdem das Umsetzungskonzept bereits 2025 von der Projektgruppe erarbeitet und von Bischof und Synodalrat gutgeheissen wurde, wird das Vorhaben nun konkret erprobt. Ziel dieser ersten Phase ist es, Erfahrungen zu sammeln, Abläufe zu testen und ein Gefühl für Format, Technik und Gesprächsführung zu entwickeln.

Drei Pilot-Interviews als Auftakt

Für die Pilotphase sind zwei bis drei Interviews vorgesehen, die im April und Mai aufgezeichnet werden sollen. Die Gespräche werden von Pfr. Lenz Kirchhofer moderiert und technisch betreut. Die Projektleitung liegt bei Jürg Hagmann, unterstützt von Martina Felchlin.

Als erste Gesprächspartnerinnen und -partner sind Persönlichkeiten aus der Kirche vorgesehen, darunter der Bischof sowie weitere engagierte Stimmen. Sie werden im Vorfeld kontaktiert und in das Projekt eingeführt. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und das Format bewusst dialogisch zu gestalten.

Aufnahmen bis zur Session der Nationalsynode

Die Pilot-Interviews sollen bis zur Session der Nationalsynode Ende Mai abgeschlossen sein. Damit liegt rechtzeitig eine erste Grundlage vor, um das Projekt weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte zu planen. Ergänzend ist auch ein Gespräch im Tessin in italienischer Sprache vorgesehen – ein wichtiger Beitrag zur Mehrsprachigkeit und Vielfalt unserer Kirche.

Vielfalt und Offenheit im Fokus

Das Podcast-Projekt versteht sich als Plattform für unterschiedliche Stimmen: Geistliche und Laien, junge und ältere Menschen, kirchlich Engagierte ebenso wie Personen mit Distanz zur Kirche. Die Gespräche sollen bewusst keine klassischen Experteninterviews sein, sondern authentische Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen – auch mit überraschenden, kritischen oder ungewohnten Perspektiven.

Begleitende Kommunikation im «christkatholisch»

Parallel zur Produktion stellt sich die Frage, wie die Podcast-Reihe im Print- und Onlineorgan «christkatholisch» sichtbar gemacht und begleitet werden kann. Geplant ist eine kontinuierliche Berichterstattung – von der Ankündigung über Einblicke in die Entstehung bis hin zur Begleitung der veröffentlichten Folgen, etwa durch Kurzberichte, Hintergründe oder ergänzende Inhalte.

Ein Projekt mit Perspektive

Die Podcast-Serie ist nicht nur als einmaliges Jubiläumsprojekt gedacht. Vielmehr eröffnet sie die Möglichkeit, auch über das Jubiläumsjahr hinaus neue Kommunikationswege zu nutzen und den Dialog über Glaubens- und Lebensfragen weiterzuführen.

Mit den nun startenden Pilot-Interviews beginnt eine spannende Phase: Die Christkatholische Kirche macht sich hörbar – neugierig, offen und im Gespräch mit der Gegenwart.