Aus dem Synodalrat

Das Coronavirus hat den Synodalrat veranlasst, neue Wege zu beschreiten. So führten Bischof und Synodalrat am 24. April erstmals eine Sitzung durch, an welcher einige Beteiligte sich physisch in der Pfarrschüre in Magden versammelten, während die übrigen von zu Hause aus per Videokonferenz teilnahmen. Die Erfahrungen mit dieser Methode dürfen als zufriedenstellend bezeichnet werden. So konnte, unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmassnahmen, vollzählige Beteiligung erreicht werden, Diskussionen und Abstimmungen konnten problemlos durchgeführt werden.

Von den zahlreichen in der Zeit von 11.30 Uhr bis 17.45 Uhr behandelten Geschäften sind als wichtigste hervorzuheben:

  • Vorbereitung eines Pandemie-Schutzkonzepts im Hinblick auf die Wiederaufnahme kirchlicher Veranstaltungen.
  • Wahl von Raymond Dumont, Buchs AG, als neuer Präsident des Hilfswerks Partner sein. Raymond Dumont ersetzt den abtretenden Urs Müller.
  • Beitritt zu OekModula, Institut für die ökumenische Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten.
  • Genehmigung des revidierten Organisationsreglements der Kirchgemeinde Thun.
  • Vorbereitung der ausserordentlichen Session der Nationalsynode zum Thema „Ehe für alle“ vom 22. August 2020 und der ordentlichen Session vom 20. und 21. November 2020. Die tatsächliche Durchführung dieser Sessionen an den genannten Daten wird von der dannzumal bestehenden Pandemie-Situation und entsprechenden Schutzmassnahmen abhängen.

Der Bischof und die Synodalratspräsidentin sprachen den Dank aus für die zahlreichen spontanen Initiativen und Massnahmen für die Aufrechterhaltung der kirchlichen Tätigkeit in den Bereichen Liturgie, Religionsunterricht, Verkündigung und Seelsorge über Telefon, elektronische Medien und Korrespondenz während der Coronazeit mit ihren Einschränkungen. Bestimmte Angebote, die neu erprobt wurden und sich bewährt haben, sollen auch unter normalen Umständen weitergeführt werden.

Biel, im April 2020

Pfr. Rolf Reimann
Sekretär des Synodalrats