Offizielle Informationen betreffend Coronavirus – Stand 28. Oktober 2020

Vierte Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste, 28.10.2020

Durch die am 28. Oktober vom Bundesrat verkündeten Verschärfungen ergeben sich für unsere Gottesdienste und Veranstaltungen folgende Hinweise:

  1. Die Maskenpflicht gilt auch im Gottesdienstraum (Ausnahme Vortragende; Abstand ist zu wahren)
  2. Maximalzahl für Gottesdienste und kirchliche Anlässe: 50 Personen (Hinweis: Für einzelne Kantone gelten hiervon abweichende Bestimmungen)
  3. Konsumation (Kirchenkaffee) bei genügend Abstand und maximal 4 Personen pro Tisch (nur sitzend)
  4. Kirchenchöre dürfen nicht proben oder auftreten

Geistliche und Kirchenbehörden sind gebeten, alle zum Schutz der Gemeindeglieder nötigen und möglichen Massnahmen zu ergreifen.

28. Oktober 2020
Daniel Konrad

Die vierten Ergänzungen zum Schutzkonzept als PDF
4. Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste_28.10.2020


Dritte Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste, 19.10.2020

Mit der zweiten Welle der Covid-19-Epidemie ist das Ansteckungsrisiko wieder massiv gestiegen. Deshalb rufen Bischof und Synodalrat das bisherige Schutzkonzept in Erinnerung und fügen hier an, was die aktuelle Verordnung des Bundes verlangt.

  1. Neu ist die Maskenpflicht auch in unseren Kirchen und Kirchgemeinderäumlichkeiten gültig. Das schliesst Zugänge, Foyers und Treppenhäuser mit ein. Eine Information über die Maskenpflicht ist unbedingt gut sichtbar anzubringen. Es sind nur geprüfte Masken mit Schutzwirkung zulässig.
    Kirchenkaffee mit genügendem Abstand ist möglich; es darf aber nur sitzend konsumiert werden (Ausnahme vom Maskentragen).
  1. Die hygienischen Massnahmen sind unverändert durchzuführen. Häufiges Waschen und/oder
    Desinfizieren der Hände sind dazu zwingend. Ebenso müssen Gebäudeteile, Gegenstände und Oberflächen, die mit den Händen berührt werden, regelmässig gereinigt und desinfiziert werden.
  1. Die Abstände sind möglichst auch mit Maske einzuhalten; es gilt mindestens 1,5 m.
  1. Im Gottesdienst darf die Maske nur von den sprechenden und singenden Personen vorübergehend weggelassen werden. Für diese Personen kann statt der Gesichtsmasken aus Stoff und Papier eine Visiermaske mit durchsichtigem Plastikvisier eine Alternative sein.
    Am Altar oder Lesepult kann aus akustischen Gründen auf die Maske verzichtet werden. Dann ist
    aber ein genügender Abstand unbedingt erforderlich.
  1. Gemeindegesang ist höchst problematisch, die Maske muss getragen werden. Gesang durch Kantor*innen und mehr Instrumentalmusik können eine Alternative sein.
  1. Die Kommunionfeier ist mit grosser Sorgfalt zu gestalten. Die Austeilung von Wein ist verboten, der/die Zelebrantin konsumiert ihn allein. Bewährt hat sich die Version, wonach der/die Zelebrantin eine Zelebrationshostie auf einer Patene hat, die er/sie alleine konsumiert.
    Daneben steht die Brotschale mit Einzelhostien für die Gläubigen, diese wird ständig bedeckt gehalten bis zur Austeilung. (Anmerkung: einzelne Behälter für die Hostien sind unnötig, sie zerstören die Symbolik genauso wie Einzelbecher). Vor der Austeilung werden die Hände extra nochmals desinfiziert. Da der/die Austeilende eine Maske tragen muss, kann das Spendewort gesprochen werden.
  1. Von den Besuchern der Gottesdienste und anderen Veranstaltungen sind die Kontaktdaten zu erfassen (jede Person oder ein Kontakt pro Familie).
  1. Der Religionsunterricht soll weiter stattfinden, wenn die Schutzmassnahmen garantiert werden können, die für die Schulen jeweils kantonal gelten. Wenn es für die Schultypen und Altersgruppen unterschiedliche Regelungen gibt, empfehlen wir die weitestgehende für alle im Religionsunterricht zu nehmen.
    Individuelle Seelsorge und Gespräche im Kontext von Kasualien sollen uneingeschränkt auch persönlich möglich sein, wenn es alle Beteiligten wünschen und die Schutzmassnahmen garantiert werden können.
  1. Veranstaltungen mit über 100 Personen müssen zwingend über ein eigenes Schutzkonzept verfügen. Angestellte der Kirchgemeinden sollen wenn möglich zu Hause arbeiten oder im Falle gemeinsamer Büros sich zeitlich gestaffelt darin aufhalten. Geistliche und Kirchenbehörde tragen die Verantwortung für die Einhaltung und Anpassung des Schutzkonzepts gemäss den örtlichen Gegebenheiten.

19. Oktober 2020
Daniel Konrad

Die dritten Ergänzungen zum Schutzkonzept als PDF
3. Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste_19.10.2020


Zweite Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste, 26.06.2020

Bei der Beendigung der ‚Ausserordentlichen Lage‘ und den kommunizierten Lockerungsschritten durch den Bundesrat gab es keine neuen Informationen zu Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen. Das Schutzkonzept bleibt bis auf weiteres bindend, von zu viel Lockerung wird dringend abgeraten. Bischof und Synodalrat empfehlen aktuell:

1. Der vorgeschriebene Abstand kann auf 1,5 m reduziert werden. Das erlaubt etwas mehr Personen in die Räume zu lassen. Die Erfassung der Namen zur allfälligen Nachverfolgung ist weiterhin angezeigt.

2. Die hygienischen Massnahmen sind unverändert durchzuführen. Es gilt weiterhin Händewaschen und –desinfizieren. Bei allen Gegenständen und Oberflächen, die mit den Händen berührt werden, ist häufige Reinigung und Desinfektion durchzuführen.

3. Der Gemeindegesang wird sehr vermisst. Wir empfehlen nur sehr vorsichtige Lockerung unter Einhaltung des Abstands, je nach den örtlichen Gegebenheiten.

4. Weiterhin wird empfohlen, nur das Brot auszuteilen. Ein Spendewort über der Brotschale ist zu vermeiden, ausser die Schale ist abgedeckt. Tipp: Brotschale durch Tuch abdecken und die Hostien einzeln hervorholen.

5. Geistliche und Kirchenbehörde tragen die Verantwortung für die Einhaltung und Anpassung des Schutzkonzepts gemäss den örtlichen Gegebenheiten.

26. Juni 2020
Daniel Konrad

Die zweiten Ergänzungen zum Schutzkonzept als PDF
2. Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste_26.06.2020


Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste, 23.05.2020

Nach Erscheinen des Rahmenschutzkonzepts des Bundes gibt es einige Details, bei denen eine Spannung zu unserem Schutzkonzept vom 12. Mai zu sehen ist. Darum weisen wir auf einige Punkte separat hin.

1. Kontakt zu Gegenständen ist zu vermeiden. Desinfektionsmittelbehälter sollten möglichst ohne Anfassen zu bedienen sein; also Spender besorgen.
Anderes konkretes Beispiel: die Kollekte wird nicht während des Gottesdienstes eingesammelt, sondern vor oder nachher eingelegt. Dazu braucht es ein Gefäss, bei dem das Einwerfen ohne Kontakt zum Behälter möglich ist, z.B. offene Körbchen. Kassen mit engen Schlitzen eher nicht.

2. Laut BAG ist „auf Gemeindegesang vorerst zu verzichten“. Wir schätzen das als muss- Aussage ein. Nach gegenwärtigem Wissensstand sind Aerosol-Infektionen zwar selten, aber umso heftiger. Es empfiehlt sich Gesang durch Vorsänger*innen (Kehrverse), und wenn man Gemeindelieder singen will das Tragen von Masken, doppelte Abstände oder Gottesdienst im Freien.

3. Die Verwendung von Gebets- und Gesangbüchern ist problematisch. Unser Vorschlag: zwei Sätze CGs bereit halten, die so nur alle vierzehn Tage im Einsatz sind, was epidemiologisch unbedenklich ist.

4. Kommunion: beim Eucharistiegebet werden die Gaben länger als bisher üblich bedeckt gehalten. Evtl. kann eine Zelebrationshostie auf einer Patene verwendet werden (welche Priester*in dann ganz konsumiert), während die Hostienschale bedeckt bleibt. Bis auf weiteres wird von der Kelchkommunion für Gläubige absolut abgeraten.

  • Der Empfang von Hostien ist unter Einhaltung der Abstände möglich. Das kann entweder in einer auseinandergezogenen Reihe geschehen, oder durch vortreten der Gläubigen einer nach dem anderen.
  • Priester*in soll vor der Verteilung die Hände desinfizieren.
  • Handschuhe sind nicht besser als gereinigte Hände.

5. Das Rahmenschutzkonzept des Bundes schreibt Präsenzlisten vor. Es sind also die Namen der Gottesdienstbesucher zu erfassen.

23. Mai 2020
Daniel Konrad

Die Ergänzungen zum Schutzkonzept als PDF
Ergänzungen zum Schutzkonzept für Gottesdienste_23.05.2020


Coronavirus: Gottesdienste wieder möglich ab Pfingsten

Gottesdienste können ab dem 28. Mai 2020 wieder stattfinden. Die Glaubensgemeinschaften müssen dazu Schutzkonzepte erarbeiten. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 entschieden.

Glaubensgemeinschaften sollen ihr gemeinsames religiöses Leben wieder aufnehmen können. Ab dem 28. Mai 2020 sind sämtliche Gottesdienste und Feiern aller Religionen wieder erlaubt. Die Glaubensgemeinschaften haben eine Woche Zeit, um Schutzkonzepte zu erarbeiten und die Nachverfolgung von Infektionsketten sicherzustellen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Rahmenschutzkonzept erstellt.

 


COVID 19 – Schutzkonzept für Gottesdienste, 12.05.2020

Das speziell entwickelte Schutzkonzept für Gottesdienste wurde von Bischof und Synodalrat abgesegnet.

Das Schutzkonzept ist kein Gesetzestext, sondern ein Leitfaden; es wird evtl. nicht alle Detailfragen beantworten. Sie müssen es auf die örtlichen Gegebenheiten und Gemeindebräuche anwenden. Sobald Gottesdienste wieder erlaubt sind, liegt es an den Gemeinden zu entscheiden, wann und wie Sie wieder beginnen wollen. Das Schutzkonzept ist als offizielle Empfehlung bis auf weiteres gültig.

Schutzkonzept für Gottesdienste

 


Information des Bundesrates über die schrittweise Lockerung der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie, Stand vom 29.04.2020

Neues Coronavirus – Lockerung der Massnahmen, 29. April 2020

Zu den weiterführenden Informationen.

 


Christkatholische Kirche der Schweiz
Bern, 17. April 2020

Mitteilungen des Bundesrates vom 16. April 2020 bezüglich weiteres Vorgehen Coronavirus Pandemie und ihre Bedeutung für die Christkatholische Kirche der Schweiz

Sehr geehrte Präsidien,
sehr geehrte Geistliche,

Am Donnerstag 16. April 2020 hat der Bundesrat beschlossen, die Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus schrittweise zu lockern. Diese lassen sich aus unserer Sicht so zusammenfassen:

Grosse Änderungen für die Kirchen gibt es noch nicht.

  • Social distancing und zuhause bleiben gilt grundsätzlich immer noch.
  • Versammlungsverbot gilt nach wie vor, somit sind Gottesdienste weiterhin noch nicht möglich. Veranstaltungen werden erst später behandelt (ca. 8. Juni).
  • Ausnahme: Beerdigungen. Limitierung auf den engsten Familienkreis wird aufgehoben. Der ganze Familienkreis kann unter Beachtung der Distanz- und Hygienevorschriften ab dem 27. April wieder teilnehmen, da die Kontakte gut nachverfolgt werden können. Auch ist persönliche Seelsorge zuhause oder im Pfarramt unter Einhaltung entsprechender Vorschriften (ähnlich wie beim Coiffeur) wieder möglich ab dem 27. April.
  • Es gilt weiterhin Homeoffice.
  • Obligatorische Schulen sollen ab dem 11. Mai geöffnet werden. Gilt dann wohl auch für den Religionsunterricht. Mit Umsetzung der Distanzvorschriften. Ob das auch für Lager gilt, ist offen. Auch stellt sich die Frage, ob die dann gewünschten Schutzkonzepte eine Durchführung überhaupt sinnvoll machen.
  • Höhere Schulen und Universitäten sollen ab dem 8. Juni wieder geöffnet werden.
  • Es besteht zurzeit leider noch keine Planungssicherheit für Gottesdienste und kirchliche Versammlungen. Die Kirchen und Religionen bedauern das und sind deshalb bereits beim Bundesrat vorstellig geworden.  Es ist durchaus möglich, dass kurzfristig Veränderungen eintreten. Oder auch nicht. Es hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Aber sehr wahrscheinlich nicht vor dem 8. Juni 2020!

Wir werden laufend eine Lagebeurteilung vornehmen und falls nötig und möglich entsprechende Beschlüsse fassen und anschliessend umgehend informieren.

Link zur Medienmitteilung des Bundesrates: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78818.html

Im Auftrage von Bischof und Synodalrat
Die Informationsbeauftragte Maja Weyermann

 


Christkatholische Kirche der Schweiz
Bern, 20. März 2020

Mitteilung von Bischof und Synodalrat

Die folgenden Empfehlungen der Christkatholischen Kirche der Schweiz stützen sich auf die Anordnungen und Empfehlungen des Bundes vom Freitag, den 20. März 2020.

Die offizielle Mitteilung
Offizielle Information betreffend Coronavirus – 20. März 2020

 


Christkatholische Kirche der Schweiz
Bern, 16. März 2020

Mitteilung von Bischof und Synodalrat

Aufgrund der vom Bundesrat erklärten ausserordentlichen Lage gemäss Epidemiengesetz wegen der Coronavirus-Pandemie sind nun auch Gottesdienste und andere Veranstaltungen vorläufig bis zum 19. April 2020 verboten. Dies betrifft auch alle christkaholischen Kirchgemeinden.

Bischof Harald Rein                                            Präsidentin des Synodalrates Manuela Petraglio-Bürgi

 


Angesichts der aktuellen Pandemie hat die christkatholische Kirche in der Schweiz verschiedene weitere Massnahmen ergriffen.

  • In den Änderungen zur Verordnung 2 über die Coronavirus-Pandemie, welche am 16. März 2020 bekannt gegeben wurden, untersagt der Bundesrat alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen. In Kontakt mit anderen Personen haben Sie ein grösseres Risiko, wenn Sie unter Husten, Atemwegsbeschwerden (insbesondere eine Lungenentzündung) oder Fieber leiden (Grippesymptome) oder Verdauungsprobleme, eine Bindehautentzündung der Augen oder insbesondere eine Lungenentzündung haben.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln zur Begrüssung und bei der Verabschiedung.
  • Befolgen Sie bitte im Weiteren die allgemeinen Hygieneempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Ein besonderes Augenmerk gilt den Menschen über 65 sowie Menschen mit gewissen Vorerkrankungen. Mit einer der folgenden Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet: • Bluthochdruck • Chronische Atemwegserkrankungen • Diabetes • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen • Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Krebs. 

Nach aktuellem Wissensstand erfolgt die Übertragung insbesondere…

  • Bei engem und längerem Kontakt: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als zwei Meter Abstand hält.
  • Durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.
  • Über die Hände: Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.

Auch wenn die Messen und Veranstaltungen unserer Kirche zur Zeit leider nicht stattfinden können, so steht die persönliche Seelsorge weiterhin zur Verfügung.

 


Religionsunterricht und Jugendarbeit

Video-Botschaft von Adrian Suter an die Unterrichtskinder, 22.03.2020

Nachdem am 13. März der Bundesrat landesweit den Schulunterricht ausgesetzt hat, wurde in der christkatholischen Kirche noch am selben Tag eine Taskforce gebildet, die sich mit den Fragen des Religionsunterrichts beschäftigt. Die Taskforce besteht aus Bischof Harald Rein, Pfarrer Christoph Schuler und Pfarrer Dr. Adrian Suter. Sie hat am 13. März bezüglich christkatholische Lager und vergleichbare Anlässe folgendes entschieden:

  • Der Firmweg vom 21. März in Bern, die Leiterschulung der Plattform Jugend vom 21. März in Bern sowie das Erstkommunion-/Firmlager der Fachstelle Bildung, welches ab 5. April auf dem Berghüsli stattfinden würde, werden abgesagt.
  • Betreffend des von der Kirchgemeinde Luzern initiierten Erstkommunion-/Firmlager vom 20.-23. Mai nimmt die Taskforce anfangs nächster Woche eine Risikoabschätzung, in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Gesundheit des Kantons Luzern, vor.
  • Die Chri-So-Las im Juli auf der Mörlialp finden statt, sofern sich die Epidemien-Lage bis dahin entspannt hat.

 


Weiterführende Informationen

Informationsstand: 29. April 2020