MenschOlten! – Wasserversorgung da und dort

Die Aktion von MenschOlten! «Wasserversorgung da und dort» ist am Mittwochabend lanciert worden. Ein Wassertank für eine Schule in Kiwenda, Uganda.

« Du bist ein Mensch, ob du in Europa lebst oder in Afrika, Asien, Amerika oder Ozeanien. Wir sind eine Menschheitsfamilie, mitverantwortlich und wir können aus unserer Fülle etwas weitergeben, ohne dass es uns weh tut und für andere ist es ein grosser Gewinn» so begrüsste der evang.ref. Pfarrer Uwe Kaiser die Anwesenden beim Brunnen neben der Stadtkirche zum Eröffnungsanlass der diesjährigen Fastenaktion von “MenschOlten!”, dem Zusammenschluss der drei Landeskirchen für diese jährliche Aktion in der Fasten-und Passionszeit.

Die Wasserversorgung «da» in Olten erläuterte Beat Erne von der a.en. In Olten sorgen 52 Brunnen und 789 Hydranten für die Verfügbarkeit von Wasser. Der Grundwasserträger der Dünnern ist eines der mächtigsten Grundwasservorkommen im Mittelland mit Wasser von ausgezeichneter Qualität, ein wahrer Schatz, zu dem es Sorge zu tragen gilt. Als Startkapital überreichte Beat Erne der a.en eine Spende von 500 Franken.

Die diesjährige Aktion widmet sich einem Projekt in Kiwenda im Südwesten Ugandas, erklärte Beatrice Reusser, Projektleiterin von «Partner sein». Die Häuser haben keine Wasseranschlüsse und die beiden Regenzeiten bringen genügend Wasser für den traditionellen Mischanbau von Früchten, Gemüse, Erdnüssen und Kaffee. Mit dem Klimawandel werden die Regenzeiten unregelmässiger, oft fällt zuviel oder zuwenig Regen. Das Fassen von Regenwasser zur Verwendung während der Trockenzeit ist wichtig.

Die Schule in Kiwenda besteht aus mehreren Schulgebäuden mit grossen Blechdächern. Das Dachwasser wird mit Dachrinnen gesammelt und in Tanks abgeleitet, welche den Schülern zum Händewaschen dienen. Damit kann die Hygiene verbessert und Corona bekämpft und Durchfall eingedämmt werden. Mit dem Projekt soll nun in Kiwenda ein weiterer im Boden versenkter gemauerter 25’000 Liter Tank erstellt werden für rund 900 Schüler.

Brigitta Köhl