Dieses Jahr hat anders begonnen als andere…

Februar und März stehen am Anfang eines Jahres, das für viele Menschen ein Jahr zu sein scheint, das eher verunsichernd wirkt, als einen mit Zuversicht voraussehen zu lassen. Das allerdings spielt sich im allermeisten in unserer Gedankenwelt ab. In der Neurowissenschaft werden Gedanken nur als messbare Gehirnströme bezeichnet. Der Volksmund hat ein deutlich erweitertes Bild von Gedanken, denn sie werden als etwas Bestehendes betrachtet, das über den menschlichen Körper hinauswirkt. Man macht sich Gedanken, hat Gedanken, sendet gute Gedanken zu Mitmenschen. Es gibt leichte und schwere Gedanken, reine und schmutzige. Gedanken wirken sich auf uns aus, sie deprimieren oder inspirieren uns, einige Leute haben sich zu Beginn des Jahres dazu entschlossen, sich inspirieren zu lassen, in Form zu kommen oder mehr Geld zu verdienen, wenn Sie einer dieser Leute sind. Sie können ein Casino wie online casino liechtenstein ausprobieren Dies ist eine großartige Option, wenn Sie etwas Geld verdienen und Spaß haben möchten.

Wirkliche Gedanken tragen seelische Empfindung in sich. Im Alltagsleben geht es meistens um sachlich materielle Dinge. Selten spricht man bei seinem Gegenüber wirklich zur Seele, selten wird man wirklich innerlich tief durch ein Gespräch berührt. Doch das liegt an uns, an dem Geist, der zu träge ist, um die dicke materielle Schicht des Alltages zu durchbrechen. Über den Anblick der Schönheit jeder Blume könnte er sich freuen, jedem Mitmenschen strahlend in die Augen schauen und versuchen mit dem wahren Menschen zu reden. Gedanken sind das Hilfsmittel, um diese feinen, aber starken geistig seelischen Kräfte ins irdische Leben zu bringen. Diese wirklichen Gedanken, die geistige Empfindung enthalten haben grosse Auswirkungen:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte!
Achte auf Deine Worte, denn sie werden
Deine Taten!
Achte auf Deine Taten, denn sie werden
Deine Gewohnheiten!
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter!
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird
Dein Schicksal!

(Jüdischer Talmud)

Gedanken, entstanden und gefüllt mit starker geistiger Empfindung sind in der Lage, unser Schicksal zu beeinflussen. Welch ein Unterschied kann z.B. in der einfachen Frage liegen: „Wie geht es Ihnen?“. Die Gedanken, die diese Worte auslösten, konnten verständlich oberflächlich gewesen sein. Es wird dann meistens die Antwort gar nicht richtig angehört und mit Alltagsproblemen fortgefahren.
Die Gedanken, die die Frage: „Wie geht es Ihnen?“ auslösten konnten aber auch herzbewegende Führsorge beinhalten, Liebe dem anderen gegenüber, echte Anteilnahme an seinem Befinden. Die auslösende und innenwohnende Empfindung dieser Gedanken und Worte machen den großen Unterschied und sind daher von entscheidender Bedeutung. Unser Geist kann die neutrale Schöpfungskraft durch sein Wollen z.B. in edle oder niedere Empfindungen leiten. Die edlen bewirken edle Gedanken, die eine dünne, leichte, lichte Umhüllung haben. Niedere Empfindungen bilden hingegen dichte, schwere dunkle Umhüllungen. So entstehen leichte und schwere Gedanken, die unsere Seele deutlich unterscheiden kann. Wer kennt es nicht, wie belastend schwere Gedanken sind. Das ist keine Illusion, sondern reale Wahrnehmung unserer Seele. Gedanken haben je nach Beschaffenheit, ob edel oder nieder ein feinstoffliches Gewicht. Wenn die belastenden Gedanken dann wie ein Stein vom Herzen fallen, ist man wieder erleichtert.
Die Art unserer Gedanken hat aber noch andere wichtige Auswirkungen. Die durch die niederen Gedankenkanäle geleiteten Kräfte ziehen sich gegenseitig an und sammeln sich ihrer speziellen Art entsprechend zu Zentralen, z.B. der Eitelkeit, des Hasses und des Machtstrebens. Aber auch edle Kräfte bilden Zentralen, z.B. der Treue, Nächstenliebe und Dankbarkeit.

Durch unsere Gedanken verbinden wir uns mit diesen Zentralen unserer Wahl. Die Verbindungsstränge wirken jedoch in beiden Richtungen. Wir senden und erhalten dadurch rückwirkend Gedanken gleicher Art. Es wird also ein reger Austausch des Gebens und Empfangens.

Die Rückwirkungen dieser Zentralen erzeugen die scheinbar ungewollten Gedanken, die in uns plötzlich auftauchen. Es lässt sich einfach erkennen, dass die Art unserer ausgesendeten Gedanken ähnlich der Art der empfangenen ist. Im Guten wie im Schlechten verstärken sich damit unsere Gedanken in der gewählten Richtung immer mehr. Man spricht auch von dem Gedankenkarussel in dem wir uns drehen. Die Bildung unseres Charakters ist somit sehr von unseren Gedanken beeinflusst. Die daraus entstehenden Worte und Taten haben dem Gesetz von Ursache und Wirkung folgend dann auch noch Auswirkung auf unser zukünftiges Schicksal. Angeregt durch unseren Geist sind Gedanken ausschlaggebend für unsere Entwicklung. Aufstieg oder Niedergang, unsere Gedanken führen ihn unserem geistigen Wollen entsprechend herbei.

Aus rein praktischer Sicht mag sich die Frage stellen, wie ich denn ungewünschte Gedanken in mir abstellen kann. Bei wirklichen Gedanken ist der Geist der kraftvolle Ursprung. Das Gehirn mit dem Verstand haben danach erst die Aufgabe dieses Wollen in Gedanken zu formen. Genau hier ist der Ansatzpunkt einer nachhaltigen Änderung. „Es ist nicht schwer, sogar viel leichter als die anderen Versuche, sobald Ihr Schlichtheit walten lässt, in der Verstandesdünkel des eigenen Könnens und eigener Kraft nicht aufzukommen fähig ist. Macht Euch gedankenleer und lässt den Drang zu Edlem, Gutem in Euch frei, dann habt Ihr die Grundlage zu dem Denken, die vom Wollen Eures Geistes stammt, und was daraus ersteht, könnt Ihr in Ruhe der Verstandesarbeit dann zur Ausführung in der dichtesten Grobstofflichkeit überlassen. Es kann nie Unrechtes sich formen.“ (Aus dem Werk: „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin) Heutzutage liest man oft von anderen Ansatzpunkten, um seine Gedanken umzuwandeln, sich seine Zukunft selbst zu erschaffen, seine Wünsche zu manifestieren. Man könnte sich ein Ziel suchen, immer ganz fest daran denken, unumstösslich daran glauben, dass es sich erfüllt. Dies ist jedoch meistens Arbeit unseres Verstandes, des Gehirns, wodurch im Sport, beim Lernen oder anderen verständlich orientierten Bereichen sich Erfolge erzielen lassen. Doch wird sich dadurch nachhaltig in der Grundausrichtung des Menschen und seinem Schicksal nichts ändern. Entscheidend ist dafür die Empfindung unseres Geistes, nicht das was sich der Verstand denkt. Solange sich an der geistig niederen Grundausrichtung nichts ändert, wird sich mit gewollt guten Gedanken, Worten und Taten nur das irdische Erscheinungsbild ändern, weiter nichts.

„Der Boden zu dem Aufbau einer neuen Menschheit, den Ihr nicht umgehen könnt noch dürft, liegt in dem einen Satze: Haltet den Herd Eurer Gedanken rein!“ („Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin)

Zum Beginn dieses Jahres, das sicherlich eines werden wird, das anders ist als andre möchte ich Ihnen wünschen mit der Kraft Ihrer Gedanken diese Zeit anzugehen, mit der Kraft Ihrer guten Gedanken, die getragen sein dürfen von der Gewissheit, dass Jesus bei uns ist alle Tage.

Ihr Pfarrer Wolfgang Kunicki