Ostern ist für Christen das wohl wichtigste Fest des Jahres

Ostern ist für Christen das wohl wichtigste Fest des Jahres, denn in den Ereignissen vor rund 2000 Jahren, liegen die Wurzeln des christlichen Glaubens und dieser wunderbaren Hoffnung auf ewiges Leben. So wie es jedes Mal wieder beeindruckend ist, wie es nach den dunklen, kalten Wintermonaten auf einmal so hell und freundlich wird und Alles zu neuem Leben und zur Blüte erwacht. So erstaunlich ist auch die Zusage von Jesus Christus an alle Menschen. Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und sich auf mich verlässt, wird niemals sterben, in Ewigkeit nicht. (Joh.11,25)

Wie der Vater durch Jesus alles neu macht.

„Er wird den Tod verschlingen auf ewig“
(Jesaja 25,8)

Die Wahrheit dieser biblischen Aussage wird vollbracht durch eine Person, die starb und auferstand – Jesus Christus, der zurückkam aus dem Reich des Todes und den Weg öffnete, der ins Leben führt.

Der Tod ist somit nicht das Ende, sondern der Anfang eines Lebens, das nie mehr endet.

Der Auferstandene gibt uns die Kraft, uns zu neuem Leben zu erheben und den Sieg über den Tod zu feiern. Er lädt uns ein, unsere Herzen zu öffnen, für ein Leben aus der Kraft der Auferstehung. Er entzündet in uns eine neue Hoffnung, Sicherheit und Freude.
Sein Wort stärkt, ermutigt und gibt neue Kraft für den Alltag.

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu und damit Christus als Sieger über Sünde und Tod.

Die ersten Christen erinnerten sich jeden Sonntag an die Auferstehung, also an dem Tag der Woche, an dem die Frauen das leere Grab entdeckten. In Anlehnung an das jüdische Passafest wurde im Laufe der Jahrhunderte eine jährliche Feier daraus.

Damit wird auch der Zeitpunkt für das Oster- wie für das Passafest nach dem Mond- und nicht nach dem Sonnenjahr bestimmt. Auf dem Konzil von Nizäa einigte man sich auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Das bedeutet, dass wir Ostern frühestens am 22. März, spätestens am 25. April feiern.

Das Wort »Ostern« ist wahrscheinlich aus einem germanischen Wort »Ostara« abgeleitet, das »Morgenröte« bedeutet und auf die aufgehende Sonne als Bild für die Auferstehung weist.

Mit dem Osterfest verbindet sich heute ein reiches Brauchtum, das zum Teil auch mit der erwachenden Natur im Frühling zusammenhängt: bunt gefärbte Eier, Osterlämmer aus Teig und Schokoladenhasen. Ursprünglich hatten alle diese Dinge aber auch eine tiefere symbolische Beziehung zum Auferstehungsfest:

Das Osterlamm erinnert an das Passalamm und ist ein Symbol für Christus. Für den Evangelisten Johannes ist er das wahre Passalamm, das den Tod und die Sünde überwunden hat (Johannes 1,29).

Das Ei ist ein uraltes Symbol des Frühlings und des erwachenden Lebens. Die frühe Christenheit sah im Ei ein Bild der Schöpfung und zugleich des Grabes Christi: Wie die Eierschale aufbricht, so zerbricht Jesus durch seine Auferstehung das Gefängnis des Todes.

Der Hase galt den Kirchenvätern als Symbol für die Heiden, die wie die Klippdachse in Psalm 104 am Felsen des Glaubens Zuflucht suchen. (Da »Klippdachse« in Europa unbekannt waren, wurden schon in der alten griechischen Übersetzung des hebräischen Textes »Hasen« daraus.) Weil zu Ostern die bekehrten Heiden getauft wurden, hielt auch der Hase Einzug ins Brauchtum.