Kirchgemeindeversammlung Schönenwerd-Niedergösgen

Am 19. Juni 2019 fand die Kirchgemeindeversammlung in Schönenwerd statt. Im Mittelpunkt standen der Wechsel im Pfarramt und die Zukunft der Stiftskirche.

Pfr. Adrian Suter hielt in seinem Bericht Rückschau auf siebeneinhalb Jahre im Pfarramt. Er erinnerte an Entwicklungen in dieser Zeit: Im Religionsunterricht Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Aarau und Zofingen, ökumenischer Aufschwung in Schönenwerd und Rückgang ökumenischer Aktivitäten in Niedergösgen. Er unterstrich die Stärken der Kirchgemeinde, wie etwa das reiche und feierlich gestaltete gottesdienstliche Leben, die beliebten geselligen Anlässe, die gute Vernetzung im dörflichen Umfeld. Am 1. August wird Pfrn. Antje Kirchhofer die Nachfolge in einem 50%-Pensum antreten. Sie stellte sich vor und erwähnte, dass sie als Familie weiter in Aarau wohnen werden, wo ihr Ehemann Pfarrer ist und sie ebenfalls eine kleine Teilzeitanstellung hat. Sie wird in der Regel montags und mittwochs in der Kirchgemeinde Schönenwerd-Niedergösgen tätig sein. Beim Gottesdienstrhythmus ist vorgesehen, dass ab 2020 am zweiten Sonntag im Monat in Schönenwerd, am vierten Sonntag in Niedergösgen ein Gottesdienst stattfindet, jeweils um 9.30 Uhr. Wie bisher kann der Rhythmus an Festtagen abweichen. Kirchgemeindepräsidentin Silvia Meier stellte an den übrigen Sonntagen einen Fahrdienst in die Nachbargemeinden in Aussicht. Bis Ende Jahr bleibt der bisherige Gottesdienstplan aber mit kleineren Abweichungen noch bestehen. Heiner Schranz informierte über das Projekt „Impuls“, bei dem die Arbeitsgruppe „Freunde der Stiftskirche“ im Auftrag des Kirchgemeinderates nach Möglichkeiten für eine neue Trägerschaft der Stiftskirche sucht. Am Ende der Kirchgemeindeversammlung wurde die Gemeindeschreiberin Melanie Moll mit grossem Dank verabschiedet. Die Nachfolge steht noch nicht fest.