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Pfingstgottesdienst 2026

Olten: Warten auf den Heiligen Geist


Eine kürzlich durchgeführte Strassenumfrage des Regionalsenders Tele M1 hatte es an den Tag gelegt: Die wenigsten Leute wissen, was an Pfingsten gefeiert wird. Am Pfingstsonntag fanden sich über 40 Personen in der Oltner Stadtkirche St. Martin ein, um die entsprechende Botschaft des christkatholischen Pfarrverwesers Ilya Kaplan zu erfahren: An Pfingsten wird der Empfang des Heiligen Geistes als Erinnerung an das Wort Gottes gefeiert. Das Wort Gottes seinerseits verspreche Fülle und Frieden mitten in Hunger und Krieg; Hilfe und Freiheit, um Drangsal und Tyrannei zu überwinden; Glaube und Hoffnung dort, wo Zweifel und Verzweiflung herrschen. Freude und Treue gelangen an die Stelle von Furcht und Verrat. Rettung und Neubeginn überwinden Sünde und Hinfälligkeit. Liebe und Leben schliesslich lösen Hass und Tod ab.

Am wichtigsten an Pfingsten sei das Warten auf die Empfänglichkeit von Gottes Wort und entsprechendes Handeln dafür. «Der Geist Gottes kann in uns allen wirken. Wir müssen uns nur dafür öffnen», so der Pfarrer. Verheissung, Erfüllung und wieder Verheissung seien Ausdruck eines immerwährenden Zyklus, verbunden mit der Hoffnung, dass alles besser werde.

Nach dem Gottesdienst gab es bei prachtvollem Frühsommerwetter einen Apéro vor der Kirche, der in verdankenswerter Weise von Paul und Silvia Husi sowie Martha Vogt organisiert und durchgeführt wurde.

Beat Wyttenbach (Text und Fotos)

Warten auf das Wort Gottes: Pfarrverweser Ilya Kaplan zelebriert den Pfingstgottesdienst, assistiert von Sigristin Silvia Husi (links) und Ministrantin Kathrin Stalder.

Nach dem Gottesdienst: Der Apéro lädt zum geselligen Beisammensein ein.