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Bischof Adolf Küry

Im Amt von 1924 – 1955

Adolf Küry wurde am 21. Juli 1870 geboren, drei Tage nach der Verkündigung der päpstlichen Dogmen, die schließlich zur Geburt der christkatholischen Kirche führten. Es war auch der Beginn des deutsch-französischen Krieges, der durch den Zusammenbruch der alten Systeme die europäische Landkarte tiefgreifend verändern würde.

Seine Ausbildung war ganz und gar christkatholisch. Er wurde 1893 von Bischof Eduard Herzog zum Priester geweiht und war als Pfarrer in Starrkirch, Luzern und Basel tätig. Er wurde in Olten am 16. Juni 1924 von der 50. Nationalsynode zum Bischof geweiht. Die Synode versammelte Delegierte aus 28 Kirchgemeinden. Adolf Küry wurde am 14. September 1924 von Kenninck, Erzbischof von Utrecht, geweiht.

Adolf Küry konsolidierte die Kirche sowohl geistig als auch administrativ und erlaubte ihr, nach dem Ersten Weltkrieg in die ökumenische Bewegung einzutreten. Er half den Opfern des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs, insbesondere den Orthodoxen, und den altkatholischen Kirchen, Opfern des Weltkriegs. Er lehrte Kirchengeschichte und Liturgie an der Fakultät für christkatholischen Theologie in Bern.

Er starb am 26. November 1956 und seine Beerdigung fand am 29. November in der Kirche St. Peter und Paul in Bern statt.